Backen im Glas

Ein Glas voller Geschmack. Ob für den kleinen Kuchenhunger zwischendurch oder als witziges Geschenk für Freunde – der Kuchen im Glas macht immer eine gute Figur! Zudem ist ein Kuchen im Glas deutlich länger haltbar als ein Kuchen in einer klassischen Backform. Eine verbindliche Haltbarkeit können wir hier natürlich nicht nennen, aber Werte bis zu sechs Monaten sind, je nach Kuchen, keine Seltenheit. Möglich macht es das Verschließen des noch heißen Glases, wodurch ein Vakuum entsteht, das den Kuchen nicht nur lange haltbar macht, sondern auch frisch und saftig hält.

Empfehlenswert sind Schraub- oder Weckgläser mit einer möglichst großen Öffnung, so dass Sie den Kuchen problemlos stürzen können. Der Kuchen kann natürlich auch direkt aus dem Glas gegessen werden, wobei dann zumindest die Kuchengabel oder ein Teelöffel durch die Öffnung passen sollte. Achten Sie bei der Wahl des Glases auch auf seine Hitzebeständigkeit, Gläser mit einer dünnen Wand sind eher ungeeignet. Im Internet finden Sie verschiedene Seiten, die spezielle Gläser für das Backen anbieten.

Wie funktioniert nun das Backen im Glas? Im ersten Schritt wird das Glas gefettet und mit Mehl ausgestreut. So lässt sich der Kuchen nach dem Backen leichter stürzen. Als Teig eignen sich besonders Rühr- und Muffinteige – wobei auch hier gerne experimentiert werden darf!

Beim Befüllen sollte ca. 1/3 des Glases frei bleiben, da der Teig im Backofen noch aufgeht. Sollte der Teig nach dem Backen aus der Glasöffnung herausragen, können Sie den überstehenden Teil einfach mit einem Messer abschneiden.

Wenn Sie einen Kuchen mit frischem Obst zubereiten, sollten Sie bei der langfristigen Lagerung den möglichen Gärprozess der Früchte beachten. Ansonsten wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren – einige Rezeptvorschläge finden Sie wie immer in unserer „Rezeptebox“. Wir freuen uns aber auch auf Ihre Beiträge in unserem Forum!

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