Backen mit Matcha – alles im grünen Bereich

Matcha-Tee aus gemahlenen Grünteeblättern ist mehr als ein flüchtiger Trend. Das Traditionsgetränk aus Japan ist weltweit in aller Munde. Gesund, aromatisch, zeitgleich entspannend und munter machend hält das fein gemahlene Tee-Pulver in Smoothies, Cocktails, Limonaden und sogar in Salat- und Nudelsaucen Einzug. Auch eröffnet die Zutat neue optische und kulinarische Backmöglichkeiten. Ob Cookies, Kuchen oder Cupcakes – Matcha macht die Backkunst bunter.

Matcha schmeckt nicht wirklich bitter, aber herb, durchaus auch leicht fruchtig, fein lieblich, zuweilen sogar etwas nussig, auf jeden Fall aromatisch. Der Geschmack von Matcha lässt sich nur in Japan auf einen Wort-Nenner bringen: Umami. Das ist der japanische Ausdruck für wohlschmeckend und gilt dort neben süß, sauer, salzig und bitter als ein eigener Geschmackssinn. Als vollmundig und intensiv lässt es sich gut übersetzen. Beim Backen reichen oft zwei, drei Teelöffel als Teigzutat für die grüne Farbe und den einzigartigen Geschmack.

Hochwertiges Matcha – ein Original aus Japan

Die edle und koffeinhaltige Teesorte Matcha ist namentlich nicht geschützt. Hochwertiger Matcha kommt aus Japan und steckt voller Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. 20-30 Euro für 100 Gramm sind üblich, da die Herstellung aufwendig ist. In den letzten Wochen ihres Wachstums werden die grünen Tee-Pflanzen überschattet, um die Bildung von den wertvollen Inhaltsstoffen zu fördern. Danach werden die Blätter per Hand gepflückt und gedämpft. Für das Kochen und Backen gibt es eine Alternative: das preisgünstigere Grünteepulver Kochmatcha. Für die passende Matcha-Tee-Zeremonie zum Backwerk geht allerdings nichts über das Trink-Matcha aus Japan. Das Pulver kommt in eine Keramikschale, man fügt etwas heißes Wasser hinzu und verrührt es etwa zwei Minuten mit einem Bambusbesen zu einer schaumigen Konsistenz. Das Wasser sollte 80 Grad nicht überschreiten, dazu einfach das Kochwasser etwa fünf Minuten abkühlen lassen.

Matcha als Backzutat – Tipps und Rezepte

Wer mit Matcha backt, darf experimentierfreudig sein. Im Prinzip kann Matcha jedem Teig beigemischt werden. Zu Backwerk mit Kokos und Schokolade wie der Kokos-Schokoladen-Torte passt der Geschmack besonders gut. So bekommen auch die Cranberry White Chocolate Cookies von Community-Mitglied BellaSchatz eine noch einzigartigere Note. Auch Brownies und Marmorkuchen vertragen sich gut mit dem feinen Pulver. Bei allen Rezepten wird Kochmatcha am besten noch so fein wie möglich gesiebt, um eine etwaige Klumpenbildung zu vermeiden. Mit Matcha in flüssiger Form wie im angehängten Rezept geht es noch einfacher: Schoko-Cupcakes mit Johannisbeergelee und Matcha-Frosting von unserem Community Mitglied „theliquidhealth.de“ machen Matcha zum Hauptdarsteller!  
 

Tipp: Matcha-Tee verliert an der Luft und insbesondere bei Licht und Wärme bereits nach ein paar  Stunden einen großen Teil der wertvollen Inhaltsstoffe. Daher am besten das Pulver luftdicht im Kühlschrank aufbewahren. Nach Öffnung der Verpackung bleibt so das Matcha-Pulver drei bis vier Wochen frisch.

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