Kaffee und Kuchen? Kaffeekuchen!

Drei von vier Deutschen trinken Kaffee. Damit ist der heiße Muntermacher unser unangefochtenes Lieblingsgetränk, noch vor Wasser und Bier. Am besten passt dazu natürlich ein Stück Kuchen. Aber warum nicht einfach beides auf einmal?

Im Jahr 2013 wurden in Deutschland rund 73 Millionen Tassen Kaffee getrunken. Damit haben wir sogar Espresso-Nationen wie Italien und Frankreich überholt. Viel zu leicht lassen wir uns von dem köstlichen Aroma der braunen Bohnen verführen.

Kaffee: Der gesunde Muntermacher

Entgegen vieler Mythen ist das aber gar nicht schlimm. Denn Kaffee ist nicht schädlich, sondern in vielen Fällen sogar gesund. Längst ist nachgewiesen, dass Kaffee dem Körper keineswegs Wasser entzieht, sondern sogar zu einem ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt beiträgt. Kaffee kann Kopfschmerzen und Asthma lindern. In verschiedenen Studien wurde eine positive Wirkung auf Parkinson und Lebererkrankungen entdeckt. Außerdem sollen Kaffeetrinker seltener an Diabetes und Hautkrebs erkranken.

Insgesamt enthält Kaffee über 1.000 Inhaltsstoffe, von denen aber gerade einmal 800 erforscht sind. Unbestritten ist der Koffeingehalt. Deswegen macht Kaffee fit und hält uns wach. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit kommt in einem Gutachten zu dem Schluss, dass Koffein unsere Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden steigert.

Kalter Kaffee heiß zubereitet

Bei so vielen guten Eigenschaften kann man Kaffee erst recht als Backzutat verwenden. Am besten kommt der Kaffeegeschmack in Kombination mit Schokolade zur Geltung. Mit einem gehäuften Esslöffel Instantpulver peppt ihr ruckzuck jeden Rührkuchen auf: Marmor- oder Schokokuchen zum Beispiel. Dafür kann man getrost auf etwas Zucker verzichten, denn der ist in Instantpulver meist enthalten. Eine etwas raffiniertere Variante gibt es in unserer Rezeptebox: Der marmorierte Mandarinenkuchen mit Gelingsicherheit. Auch sehr lecker und ein Augenschmaus dazu sind die Kaffee-Cupcakes. Hierfür braucht ihr kein Instantpulver, sondern aufgebrühten Kaffee.

Omas Klassiker: Die Mokkatorte

Mit Kaffee haben auch schon unsere Großmütter gebacken. Zur Feier des Tages stand da eine beeindruckende Mokkatorte auf dem Kaffeetisch. Dieses Backkunstwerk ist leider ein wenig in Vergessenheit geraten. Zur Erinnerung: Drei Schichten Biskuitboden mit einer Mokka-Creme bestreichen und mit Schokobohnen dekorieren. Wenn ihr den Biskuitkuchen selber macht, ist die Torte natürlich noch leckerer. Achtet allerdings auf das richtige Mehl, denn es muss sehr fein sein, damit der Biskuitboden schön luftig wird. Die Tortenfüllung könnt ihr wie die Creme für die Kaffee-Cupcakes herstellen. Etwas intensiver wird das Kaffeearoma allerdings, wenn man eine Creme aus Vanillepudding und Butter herstellt und Instantpulver hinzugibt.

Zusatztipp: Der Koffeingehalt variiert je nach Sorte. Beispielsweise enthält Robusta-Kaffee deutlich mehr Koffein, als die viel weiter verbreitete Sorte Arabica. Für den Geschmack des Kuchens hat das Koffein eigentlich keine Bedeutung. Wer Koffein vermeiden möchte, kann ebenso gut mit koffeinfreiem Kaffee backen.

 

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