Karotten, Kartoffel, Kokosnuss – Brot mal anders

Über 80 Kilo Brot jährlich verzehrt jeder Deutsche im Schnitt. Selbst gemacht schmeckt das Backwerk bereits mit den Basis-Zutaten Mehl, Salz, Wasser und Triebmittel. Den Varianten sind kaum Grenzen gesetzt: Brotzeit ist Kreativzeit. Durch Kräuter, Früchte, Gemüse oder Nüsse wird es im Brotkorb exotischer.

Vor 5.000 Jahren bedeutete Brot machen, Getreide mit Wasser zu mischen und auf heißen Steinen zu backen. Bis heute sind für den Grundteig nur wenige Zutaten nötig. Immer mehr Hobby- und Profibäcker verfeinern das Backwerk durch Weitere: Kräuter wie Bärlauch oder Schnittlauch, Gewürze wie Chili oder Curry, getrocknete oder frische Früchte, Nüsse, Mandeln, Zwiebeln, Tomaten, Oliven, Maronen, Kürbis, Kartoffeln – in ist, was drin ist.

Brotvarianten – alles außer gewöhnlich
Backen mit Zwiebeln bringt Würze auf den Tisch. Mit der heimlichen Gemüsekönigin lässt sich ein pikanter Brot-Snack zaubern. Zwiebelbrot mit Röstzwiebeln schmeckt zu Suppen und Eintöpfen besonders gut. Community-Mitglied btsvsternchen hat bei seinem Rezept noch Curry hinzugefügt. Deftig und gehaltvoll im wahrsten Sinne des Wortes ist das Sonnenblumenbrot mit Basilikumpesto. Doch auch süße Variationen überzeugen: Apfelbrot mit Minz-Quark ist einer unsere Redaktions-Lieblinge. Auch in der Favoriten-Liste und gerade zur Weihnachtszeit beliebt ist das Früchtebrot von Community-Mitglied Clarissa. Eine exotische Beigabe ist Kokoswasser. Ob süß oder pikant: Durch Eier werden Brote lockerer und bekommen eine schöne Farbe.

Saftig und gesund – Brotteig aus Karotten und Kartoffeln
Wer sein Brot saftig mag, sollte auf Karotten setzen. Umso feiner geraspelt, umso größer der Genuss. Unser Tipp: Südafrikanischer Karotten-Bananenkuchen. Auch Kartoffeln sorgen für ein vollmundiges Geschmacks-Erlebnis. Dazu werden dem Teig einfach vorgekochte und zerstampfte Kartoffeln beigemengt. Fast schon ein Klassiker mit K ist der Kürbis. Als Tausendsassa ist er nicht nur zu Halloween eine Back-Bereicherung. Als Zutat für Brot muss er vorher gekocht und püriert werden. Schlanker Nebeneffekt: Dank des hohen Feuchtigkeitsgehalts kann der Fettanteil im Rezept reduziert werden. 


Tipp: Aromen von beispielsweise Nelken, Thymian, Rosmarin oder Anis übertragen sich auf das Brot, wenn man die Gewürze während des Backvorgangs auf dem Boden des Ofens ausbreitet.

 

Social-Media

      

Newsletter

Anmelden