Köstliche Fischküchlein

Zugegeben: Fisch ist nicht jedermanns Sache. Wer keinen Fisch mag, hat oftmals schlechte Erfahrungen gemacht. Den frischen Geschmack nach Urlaub und Meer mögen eigentlich die meisten. Außerdem stecken im Fisch gesunde Omega-3-Fette, die fester Bestandteil einer gesunden Ernährung sein sollten. Fischküchlein sind darum perfekt, wenn Sie einge“fleisch“te Fischgegner überzeugen möchten. Gut versteckt im knusprigen Teigmantel geht der Fisch runter wie Öl.

Fisch ist empfindlich. Viele Sorten fallen schnell auseinander. Wenn man ihn zu lange großer Hitze aussetzt, wird er schnell trocken. Die Lösung liegt auf der Hand: Ein Teigmantel muss her. Die äußere Hülle sorgt dafür, dass der Fisch schön saftig bleibt und schonend gegart wird. Das Gargut ist durch den Teigmantel nahezu hermetisch abgeriegelt, sodass das Aroma während des Backens sogar noch intensiver wird.

Fischküchlein international

Auf diese Idee sind die Menschen auf der ganzen Welt gekommen. Teigtaschen mit Fisch gibt es in allen Himmelsrichtungen: Piroggen in Russland, Empanadas in Südamerika oder Raviolis in Italien, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Auch bei den Briten sind die sogenannten Fish Pies ein Traditionsgericht. Aber aufgepasst: Fish Pie muss nicht unbedingt etwas mit Teig zu tun haben. Hiermit sind auch Fisch-Gemüse-Aufläufe gemeint. Je nach Rezept wird die Auflaufform mit Teig abgedeckt. Dann schmurgelt der Auflauf darunter schön vor sich hin, während oben drüber eine knackige Kruste entsteht. Dazu lieben die Briten eine klassische weiße Soße.

Fisch in der Quiche

Der Klassiker unter den herzhaften Gebäckformen ist immer noch die Quiche: Aus Mürbeteig, Gemüse, Fleisch oder eben Fisch wird ein saftiger Kuchen. Traditionelle Gerichte, wie die Lauchquiche können einfach durch die Zugabe von Fisch ergänzt werden. Zum Lauch passen zum Beispiel Garnelen oder Jakobsmuscheln sehr gut. Unsere kleine Broccoliquiche bekommt durch Lachsstückchen ein wenig Luxus eingehaucht. Bei der Quiche darf es gerne etwas kreativer zugehen. Mischen Sie ganz einfach nach Ihrem Geschmack.

 

Blätterteig & Co: Das schmeckt nach Meer!

Für kleine Fischküchlein ist Blätterteig hervorragend. Dafür können Sie auch fertige Teigplatten verwenden. Diese auf Förmchen legen und mit Blattspinat, Lachs und geriebenem Käse belegen. Wer mag, gibt noch gewürzte Eiermilch oder Mehlschwitze darauf. Die Fischküchlein müssen bei 200° etwa 20 Minuten durchbacken. Etwas ausgefallener wird es mit Filo- oder Yufkateig. Aus den dünnen Platten können Sie nämlich alternative Fisch-Muffins machen. Bereiten Sie die Teigplatten nach Anweisung vor und legen Sie damit die Mulden eines Muffin-Backbleches aus. Den Teig füllen Sie dann mit einer Mischung aus Fetakäse, Schmand, Cherry-Tomaten und Thunfisch. Frische Kräuter wie Thymian oder Rosmarin geben eine mediterrane Note.

Fans der asiatischen Küche können ihre Fische auch zu Wan Tans verpacken. Die Zubereitungsarten der dünnen Teigblätter sind sehr unterschiedlich. Meistens müssen sie kurz angefeuchtet werden, bevor sie einsatzfähig sind. Wan Tan-Blätter sollten auch nicht zu prall gefüllt werden. Gehackte Garnelen oder frisches Thunfischfilet schmecken mit Chiliflocken, einem Spritzer Limette, gezupftem Koriander und Sojasoße schnell nach Fernost. Auch Paprikastückchen, Möhren und Frühlingszwiebeln passen gut dazu. Die gefüllten Wan Tans werden schön knusprig, wenn sie in heißem Öl frittiert werden.

Zusatztipp: Viele Fischsorten haben einen hohen Eiweiß- und Wassergehalt. Das Eiweiß zersetzt sich sehr schnell, darum gilt Fisch als ein leicht verderbliches Lebensmittel. Fischgerichte sollten Sie am besten direkt verzehren. Im Kühlschrank hält sich Fisch dennoch zwei Tage frisch. Beim Aufwärmen werden Sorten wie Thunfisch beispielsweise schnell trocken. Unsere Fischküchlein schmecken allerdings alle auch kalt sehr gut. Aufwärmen ist daher gar nicht erforderlich.

Social-Media

      

Newsletter

Anmelden