Minikuchen: Kleine Kuchen ganz groß

Cupcakes, Cake Pops, Tassenkuchen – der Trend geht ganz klar zum Kuchen im Taschenformat. Minikuchen sehen nicht nur toll aus, sie sind auch ein nettes Mitbringsel und ein Hingucker am Partybuffet. Höchste Zeit, die Minis etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Minikuchen sind praktisch, denn sie werden portionsweise ausgebacken. Statt eines Stücks nimmt man sich sozusagen einen ganzen Kuchen. Je nach Form ist ein Küchlein so winzig, dass man es mit einem Happs im Mund verschwinden lassen kann. Gerade auf Partys ist das sehr praktisch, denn man braucht keinen Extrateller. Minikuchen sind ideales Fingerfood. Für den sicheren Transport eignet sich am besten ein praktischer Etagen-Behälter speziell für Cupcakes.

Welcher Teig eignet sich?

Die traditionelle Variante des Minikuchens sind die Petit fours. Für das französische Feingebäck verwendet man häufig Biskuit der ausgestochen und dann aufwendig mit Cremes, Zuckerguss und Marzipan verziert wird. Das könnt ihr in einer einfachen Version auch machen: Biskuitteig rund ausstechen, mit einer Creme großzügig bestreichen, ein paar Beeren zur Deko und fertig ist der Minikuchen.

Genauso gut eignen sich klassische Rührteige wie Marmor-, Zitronen- oder sogar Fantakuchen. Der Teig wird einfach auf viele kleine Formen aufgeteilt. Je nachdem wie viele Küchlein ihr braucht kann es sinnvoll sein, das Rezept um ein Drittel zu reduzieren. Auch die Backzeit ist dann kürzer. Meist reichen 30 Minuten aus. Ob der Kuchen durchgebacken ist, kann man ganz normal mit einem Holzstäbchen testen. 

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In welcher Form backt man Minikuchen?

Im Handel gibt es viele sehr niedliche Förmchen für kleine Kuchen. Besonders hübsch sehen die Miniversionen von klassischen Formen wie Gugelhupf aus. Aber man muss nicht extra einkaufen gehen, denn Kuchenformen kann man auch selber machen. Eine Anleitung dafür findet ihr hier.

Schaut euch außerdem in eurer Küche um: Backbleche für Cupcakes und Muffins sind schnell umfunktioniert. Ideal sind auch hitzebeständige Weckgläser. Wenn man die Gläser nur zur Hälfte füllt, quillt der ausgebackene Kuchen später nicht über den Rand hinaus. Wird das Glas luftdicht verschlossen, während der Kuchen noch heiß ist, hält er sich darin sogar mehrere Monate.

 
Tipp:

Wenn ihr sehr kleine Kuchenformen verwendet, gebt den Teig am besten mit einem Spritzbeutel in die Form. Das gelingt deutlich besser, als mit einem Löffel.
In dem Buch „Minikleine Nasch- und Desserttörtchen“ gibt es viele gute Ideen und Tipps zum Thema Minikuchen!

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