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Spieglein, Spieglein an der Wand...

Nicht nur in Bezug auf den Geschmack sollen Kuchenkreationen heute etwas „hermachen“. Oftmals sind sie auch für die Augen ein wahrer Genuss. Das beweist auch die Mirror Glaze Torte. Die besondere Spiegelglasur hat nämlich einen wirklich einzigartigen Look.

Mirror Glaze hat viele tolle Eigenschaften. Erstens passt sie auf jede Art von Kuchen oder Torte. Je nach Zusammenstellung der Zutaten ist sie perfekt für eine fruchtige Sommertorte, einen kräftigen Schokokuchen, einen klassischen Marmorkuchen usw. geeignet. Zweitens kann Mirror Glaze als Alternative zum herkömmlichen Fondant genommen werden, welches vielen Kuchenfans zu süß und „gummiartig“ ist. Drittens sieht sie absolut großartig aus und ist – viertens – auch ganz leicht zuzubereiten.

 

 

 

Bevor es losgehen kann, muss der Kuchen grundiert werden

Mirror Glaze Grundierung

Mirror Glaze herzustellen und auf den Kuchen zu bringen, ist keine Hexerei, benötigt allerdings etwas Zeit bei der Vorbereitung. Zunächst müsst ihr euch überlegen, welchen Kuchen ihr nehmen möchtet (wie gesagt, Mirror Glaze passt zu jedem Kuchen, der euch schmeckt!). Den Kuchen solltet ihr als Basis für die Spiegelglasur dann mit einem Frosting bestreichen. Habt ihr euch für eine Sahnetorte entschieden, erübrigt sich dieser Schritt. Auf einen „trockenen“ Kuchen solltet ihr aber Ganache, Sahne- oder Buttercreme oder ein anderes Frosting - nach eurem Geschmack und zum Kuchenrezept passend - aufbringen. Dieser Schritt ist wichtig, damit die Mirror Glaze eine Grundierung erhält, auf der sie haften kann. Achtet auf jeden Fall darauf, dass in der Grundierung keine Krümel mehr enthalten sind, sonst wird die Glasur später nicht glatt, sondern weist kleine Huckel auf. Zum Abkühlen sollte der bestrichene Kuchen für einige Zeit (1-2 Stunden) in den Kühlschrank gestellt werden.

Dann geht´s los mit der Herstellung der Mirror Glaze

Um die Mirror Glaze zuzubereiten, stellt ihr einen Topf auf die Herdplatte, gebt ca. 90 ml Wasser, 150 g Zucker und 150 g Glukosesirup hinein, verrührt das Ganze und lasst es aufkochen und anschließend ca. 2 Minuten lang köcheln. In dieser Zeit könnt ihr die Gelatine mit Wasser verrühren (15 g Gelatinepulver auf 90 ml Wasser). Wollt ihr keine Gelatine verwenden, könnt ihr als rein pflanzliche Alternative auf Agartine zurückgreifen. Auf 90-100 ml Wasser kommt hierbei ca. ein gestrichener TL Agartine.

Mirror Glaze Törtchen

 

Nun nehmt ihr ca. 150 g weiße Schokolade und gießt darauf 100 g süße Kondensmilch sowie das Gelatine-Wassergemisch. Als Variationsmöglichkeit könnt ihr statt der Milch auch Sahne verwenden, das hängt von eurem Geschmack ab. Die gesüßte Kondensmilch macht die Mirror Glaze allerdings besonders deckend, dickflüssig und süß. Ebenfalls müsst ihr natürlich nicht unbedingt weiße Schokolade verwenden. Ihr könnt eure Mirror Glaze auch mit Vollmilch- oder Zartbitterkuvertüre zubereiten. Der Vorteil an der weißen Schokolade ist allerdings, dass ihr eure fertige Glasur später mit Lebensmittelfarbe hervorragend einfärben könnt, weil die Glasur sehr hell wird!

Die Zucker-Sirup-Masse wird nun über die Schoko-Gelatine-Masse gegossen. Sobald die Schokolade geschmolzen ist, nehmt ihr im besten Falle einen Stabmixer zum Verrühren. Der Stabmixer hat den Vorteil, dass ihr unter der Oberfläche bleiben könnt und so Luftblasen vermeidet. Das ist ganz wichtig, sonst ist die spiegelglatte Oberfläche der Mirror Glaze dahin! Am Ende könnt ihr die fertige Glasur mit Lebensmittelfarbe beliebig einfärben und für einige Zeit in den Kühlschrank stellen. Achtet auf jeden Fall darauf, sie nicht zu lange abzukühlen. Die perfekte Konsistenz zum Gießen erhält die Mirror Glaze bei etwa 35° C. Nehmt sie also immer mal wieder aus dem Kühlschrank und testet die Temperatur. Ist sie gut temperiert, gießt ihr sie einfach nur noch über den gekühlten Kuchen. Fertig!

Tipp: Wie gesagt, das Rezept für die Mirror Glaze kann variiert werden. Durch die weiße Schokolade, die in der Regel verwendet wird, entsteht in Kombination mit dem Sirup und der Gelatine eine eher helle, glatte Glasur, die mithilfe von Lebensmittelfarbe beliebig eingefärbt werden kann. Soll die Glasur eher dunkel werden, kann sie - statt mit dunkler Kuvertüre - auch mit dunklem Kakao zubereitet werden. Darüber hinaus könnt ihr anstatt Wasser auch Säfte, Espresso, Aroma-Öle etc. nehmen, wenn ihr am Geschmack etwas ändern möchtet. Und auch die Mengenangaben können variiert werden, je nachdem welche Menge ihr an Glasur benötigt bzw. je nachdem welchen Umfang euer Kuchen hat.


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