Gesund bleiben – auch auf die Ernährung kommt es an

Gerade der Winter stellt immer wieder große Herausforderungen an das Immunsystem. Aber auch generell könnt Ihr mit einer gesunden Ernährung die Weichen für ein besseres Wohlbefinden stellen. Wir stellen Euch gesunde Zutaten vor und haben auch gleich die passenden Rezepte mit im Gebäck – äääh Gepäck ;-)

Was gehört zu einer gesunden Ernährung?

Vor allem abwechslungsreich sollte eine gesunde Ernährungsweise sein! Einseitige Ernährung ist nie eine gute Wahl, da dem Körper so wichtige Nährstoffe vorenthalten bleiben können.
Obst und Gemüse bilden eine ausgezeichnete Grundlage mit vielen Vitaminen und Ballaststoffen. Um auf die empfohlenen fünf Portionen am Tag zu kommen, ist übrigens auch ein Stück Obstkuchen durchaus erlaubt.  Milchprodukte liefern neben Proteinen viel Kalzium, das wichtig für den Knochenbau ist, und sollten daher ebenso täglich auf dem Speiseplan stehen.

Gesundes Brot und anderes Gebäck kannst Du selbst herstellen: Hier bietet sich nicht nur Vollkornbrot an – auch andere Rezepte wie FrühstücksbrötchenMuffins oder Karottenkuchen lassen sich mit Vollkornmehl backen. Vollkornmehl wird aus den Randschichten und dem Keimling des Korns produziert, während Weißmehl ausschließlich aus dem Mehlkörper gewonnen wird. Dadurch hat Vollkornmehl einen deutlich höheren Nährstoffanteil (Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe). Forscher der "Karl von Tufts University" in Boston behaupten sogar, dass man pro Jahr zwischen 2,3 und 2,5 kg abnimmt, wenn man grundsätzlich Weißmehl durch Vollkornmehl ersetzt. Sie erklären, dass der Körper für die Verdauung von Vollkorn mehr Kalorien verbrauchen und der Stoffwechsel erhöht wird.

Gesunde pflanzliche Kohlenhydrate kann Dein Körper aber auch aus Hülsenfrüchten wie Linsen oder Erbsen beziehen.

In viel zu großen Mengen werden häufig Salz und Zucker verzehrt. Hier gilt es, eher sparsam zu sein. Auch der Fleischkonsum ist oft zu hoch und die Ernährung generell zu fetthaltig. Gesunde Fette stecken in Fisch, der ein- bis zweimal in der Woche auf Deinem Speiseplan stehen sollte.

Und auch das regelmäßige und ausreichende Trinken ist wichtig. Denn nur so kann das Blut richtig fließen und alle Organe optimal versorgen. Zwei Liter am Tag sollten es sein – neben Wasser am besten dünne gemischte Fruchtschorlen und Kräutertee.

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Backen mit Kernen, Körnern und Nüssen

Von wegen „Körnerfresser“: Backwerk mit vielen Körnern, Kernen oder Nüssen gilt als gesund, und das völlig zu Recht. Angefangen beim guten alten Vollkornbrot, gibt es heutzutage eine große Bandbreite an Brot und Brötchen mit Leinsamen, Kürbiskernen und anderen effizienten Nährstofflieferanten, deren Stärken wir Dir hier vorstellen:

Leinsamen empfehlen sich vor allem durch ihren hohen Anteil an Ballaststoffen. Dadurch quellen Sie im Darm auf, unterstützen die Verdauung und machen satt. Die enthaltenen Schleimstoffe schützen die Wände von Magen und Darm. Auch gesunde Omega-3-Fettsäuren werden von Leinsamen geliefert. Lignane sind Phytoöstrogene, die sich vor allem bei Prostataleiden und Blasenschwäche positiv auswirken. Probier doch mal das Jogibrot mit Leinsamen aus!

Kürbiskerne sind nicht nur durch ihre grüne Farbe ein Hingucker auf dem Brötchen. Neben vielen Vitaminen sind hier Magnesium, Eisen, Zink und Selen drin – allesamt wichtige Mineralstoffe. Auch hier sind Lignane enthalten. Ungesättigte Fettsäuren aus dem Öl der Kürbiskerne sind gut für Herz und Kreislauf. Eine Kürbisquiche mit Kürbiskernen passt nicht nur im Herbst in eine gesunde Ernährung.

Auch in Sonnenblumenkernen steckt viel Power drin: Sie schützen das Herz-Kreislauf-System, enthalten viel Magnesium und zahlreiche Vitamine. Vor allem durch ihren hohen Proteingehalt können Sonnenblumenkerne punkten und dadurch Fisch und Fleisch auf dem Speiseplan schon einmal ersetzen. Das Sonnenblumenbrot ist auf jeden Fall ein echtes Powerpaket!

Sesam galt schon im alten Babylonien wegen seiner vielfältigen Fähigkeiten aus Gewürz der Götter. Vor allem Kalzium für Knochen und Zähne enthält Sesam in reichlichem Maß. Das Sesamöl ist reich an Antioxidantien, die freien Radikalen im Körper entgegenwirken, sowie an ungesättigten Fettsäuren. Im Sesam-Mohnbrot kommt viel Gutes zusammen.

Walnüsse sind besonders gut für den Blutkreislauf, denn ihre Inhaltsstoffe können den Cholesterinspiegel und den Blutdruck senken und Entzündungen in den Blutgefäßen hemmen. Vitamin E stärkt darüber hinaus das Immunsystem. In Form von Walnuss-Nougat-Talern schmecken sie auch noch besonders lecker.

 

Gesundheit kommt auch von außen: Schönheitskick durch Kaffee

Wenn Du zu den Kaffeetrinkern gehörst, haben wir eine gute Nachricht für Dich: Denn nicht nur von innen macht das braune Heißgetränk munter und hält Dich fit. Auch bei der äußerlichen Anwendung bietet er viele Vorteile, die Deiner Haut zugute kommen und Dich jünger aussehen lassen. Die enthaltenen Antioxidantien wirken der Zellalterung entgegen und vermindern die Entstehung von Falten. Auch innen wird durch das enthaltene Koffein der Blutkreislauf auf Trab gebracht. Und auch als Peeling, das abgestorbene Hautschüppchen entfernt und die Poren öffnet, ist gemahlener Kaffee nicht zu unterschätzen.
Hast du es schon einmal mit einer Kaffeemaske probiert? Hier kommen zwei Rezepte, die Du ganz leicht selbst herstellen kannst – aus ganz natürlichen Zutaten ohne künstliche Zusatzstoffe.

Schönheits-Rezept: Kaffee-Honig-Maske – ideal für reine Haut

Hier kommt auf drei Esslöffel Honig eine halbe Tasse gemahlener Kaffee. Der Honig nimmt zusätzlich Schmutz aus den Poren auf und wirkt antibakteriell. Beide Zutaten werden vermischt und die entstandene Masse anschließend mit sanften, kreisenden Bewegungen im Gesicht aufgetragen. Die ideale Einwirkzeit beträgt 20 Minuten


Schönheits-Rezept: Kaffee-Joghurt-Maske

Hier kommt die Milchsäure aus dem Joghurt zum Zug, die eine leichte Peelingwirkung besitzt und zugleich die Zellerneuerung unterstützt. Außerdem ist in Joghurt viel Zink enthalten, der antibiotisch wirkt und zudem gegen Flecken auf der Haut wirkt, die durch Sonneneinstrahlung entstanden sind.
Für die Kaffee-Joghurt-Maske vermischst Du einen kleinen Becher Naturjoghurt mit einer halben Tasse gemahlenem Kaffee. Die Maske massierst Du ebenfalls sanft kreisend ein. Eine Viertelstunde Einwirkzeit ist hier optimal, bevor Du sie mit kaltem Wasser abspülst.

Extra-Tipp: Mache es Dir doch während der Einwirkzeit mit einem Stück Kuchen gemütlich – zum Beispiel dem leckeren Banana Bread! Denn Kaffee und Kuchen gehören ja bekanntlich zusammen.

 

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