BACK to the roads

Wenn man länger außer Haus ist, macht sich früher oder später der leere Magen bemerkbar. Es grummelt und gluckert ohne Unterlass. Ein kleiner Snack für zwischendurch ist dann der Retter in der Not. Denn Bäckereien und Fast-Food-Ketten haben oft nur teure Fett- und Zuckerbomben zu bieten. Wohl dem, der weise vorgebacken hat...!

Der perfekte Snack ist nicht leicht zu finden. Handlich soll er sein und leicht zu essen. Auch ein paar Stunden außerhalb des Kühlschranks muss ein Snack aushalten. Und auffällig riechen sollte der kleine Happen möglichst auch nicht. Das ist nur die praktische Seite. Schließlich möchte man dazu auch noch einen gesunden, fettarmen Proviant aus der Tasche zaubern. Dass er auch noch lecker sein soll, versteht sich von alleine. Selbst gemachte Backwaren entsprechen schon ganz automatisch einem Großteil dieses Anforderungskatalogs. Warum also nicht ein paar Snacks aus dem Ofen ziehen? Hier kommen unsere Lieblingsrezepte:

Fladenbrottasche: Der Sattmacher

Fladenbrot ist perfekt für unterwegs. Einfach ein Viertel in der Mitte aufschneiden und nach Lust und Laune füllen: Salat, Gemüse, Käse, Ei und Schinken. Verwerten Sie das, was Sie in den Schränken finden können. Damit es nicht trocken wird, bestreichen Sie das Brot mit einer Joghurtsoße. Das fertige Brot in Alufolie verpacken – fertig.

Wraps: Die Leichten

Wer unterwegs lieber etwas Leichtes essen möchte, für den sind Wraps ideal. Ähnlich wie beim Fladenbrot kann man für die Füllung alles verwenden, was gut schmeckt. Zum Beispiel können Sie das Brot mit Avocado bestreichen und gehackten Tomaten belegen, darüber noch ein wenig geriebenen Käse streuen und den Wrap mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken. Als Grundlage sind auch Frischkäse oder Schmand sehr lecker. Dazu passen Kräuter, Salat und Rohkost.

Hefeteigbrötchen: Knackige Reisebegleiter

Brötchen aus Hefeteig sind sehr wandelbar. Den Teig können Sie vor dem Ausbacken mit Kräutern wie Rosmarin oder Thymian würzen. Auch Oliven, getrocknete Tomaten oder Schafskäsewürfel passen gut dazu. Wer es lieber fruchtig mag, gibt geriebenen Apfel oder Apfelstückchen in den Teig. Ausgebacken sind die Hefeteigbrötchen ein leckerer, vollwertiger Snack, der lange satt macht.

Müsliriegel: Gesunde Kraftbomben

Ideal für unterwegs sind Müsliriegel, denn die sind echte Powerpakete. Die Versionen aus dem Supermarkt stecken allerdings oft voller Zucker. Dabei lassen sich Müsliriegel sehr leicht selber backen. Müsliriegel aus Eigenproduktion sind sogar zwei bis drei Wochen haltbar.

Gemüsekuchen: Frisch wie am Vortag

Gemüsekuchen sind auch nach ein bis zwei Tagen noch frisch und saftig. Backen Sie demnächst doch zwei Gemüsekuchen auf einmal. Die Reste können Sie dann in Quadrate schneiden und einfrieren. Bei Bedarf tauen Sie ein Stück auf und nehmen es als Proviant mit. Auch der Zwiebelkuchen ist ein prima Snack, solange der Geruch niemanden stört.

Pfannkuchenrolle: Süß oder salzig?

Pfannkuchen vom Vortag lassen sich ebenfalls schnell in einen leckeren Snack verwandeln. Bestreichen Sie den Pfannkuchen beispielsweise mit einer Thunfisch-Käse-Creme oder herzhaftem Paprikaquark. Wer es lieber süß mag, nimmt Schokocreme. Dann wird der Pfannkuchen aufgerollt.

Pizzaschnecken: Nicht nur für Kids

Bei Kindern sind Pizzaschnecken schwer beliebt. Der Vorteil: Sie lassen sich ruckzuck vorbacken und sind lange haltbar. Außerdem sind sie schön würzig. Dafür den Teig vor dem Backen mit Pesto und Oliven oder mit Tomatenmark bestreichen. Die Pizzaschnecken eignen sich auch als Ersatz für das Pausenbrot.

Zusatztipp: Wir sind, was wir essen. Eine Studie der „Smell & Taste Treatment and Research Foundation“ in Chicago hat untersucht, ob die Vorlieben für bestimmte Snacks etwas über den Charakter aussagen. Demnach haben Fans von salzigen Snacks eher ein extrovertiertes Wesen. Naschkatzen, die dunkle Schokolade mögen, sollen besonders gesellig sein. Wer es scharf liebt, der hat demnach einen Hang zum Risiko und sucht die Herausforderung.

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