Brunch mit der Familie

Die ganze Familie unter einen Hut zu kriegen, kann eine ziemliche Herausforderung sein. Termine hier, Verabredungen da. Und wenn es dann doch endlich klappt, sind die vielen Generationen nicht einig, was auf den Teller kommt. Oma mag nun mal nicht das Gleiche wie ihr 16-jähriger Enkel. Ein Spagat für die Gastgeber. Mit einem Brunch können Sie die Bagage am ehesten glücklich machen. Denn die Auswahl ist groß und die Voraussetzungen perfekt für ein gemütliches Beisammensein.

Zu einem richtigen Brunch gehört am besten Sonnenschein. Dann können Sie auf der Terrasse oder im Garten mächtig auffahren. Das große Plus: Kinder müssen nicht ewig am Tisch sitzen und den Erwachsenen stundenlang beim Kaffee trinken zuschauen, sondern können im Garten spielen. Schließlich dauert ein Brunch schon per Definition etwas länger. Es ist nämlich eine Kreuzung aus den englischen Begriffen Breakfast (Frühstück) und Lunch (Mittagessen). Los geht es meistens zu einer entspannten Frühstückszeit gegen zehn oder elf Uhr. Dann kann es sich aber auch gut und gerne bis in den Nachmittag hineinziehen.

Brunch: Das Basis-Buffet

Was die Auswahl am Buffet angeht, gibt es eigentlich keine festen Regeln. Typische Frühstückszutaten wie Aufschnitt, Käse, selbst gemachte Dips, Cornflakes oder Müsli gehören normalerweise dazu. Gekochte Eier lassen sich in einem Korb oder mit einem Geschirrtuch abgedeckt auch länger warmhalten. Ein Obstsalat und ein Rohkostteller mit Gurken, Möhren und Paprika sind ebenfalls schnell vorbereitet.

Ein bisschen Luxus kann nicht schaden

Dazu setzen Sie einfach ein paar Highlights: Bei Brunch-Gästen kommt Abwechslung im Brotkorb beispielsweise gut an. Backen Sie das Brot doch zur Feier des Tages selber. Ein Dinkel-Curry-Brot essen Ihre Gäste sicherlich nicht alle Tage. Oder sie geben Ihrem Brunch ein Länder-Motto. Zum amerikanischen Frühstück gibt es dann Rührei mit Speck, Pfannkuchen und frische Blaubeermuffins. Soll es nicht ganz so süß zugehen, wie bei den Amerikanern, dann kommt eine Lauchquiche und herzhafte Waffeln auf den Tisch. Wenn Sie dann noch mit einem Gläschen Sekt im Sonnenschein anstoßen, ist der Morgen doch eigentlich perfekt.

Achtung: Der Tag ist lang

Bei der Speisenplanung sollten Sie bedenken, dass vielleicht in mehreren Etappen gegessen wird. Es kann daher nicht schaden, immer noch etwas in petto zu haben. Optimal ist eine Suppe, die Sie am Tag vorher vorbereiten und nur noch aufwärmen müssen. Das ist ja sowieso der Vorteil an einem Brunch: Es lässt sich fast alles vorbereiten. Am Tag selber müssen Sie die Speisen nur anrichten und vielleicht zwischendurch für Nachschub an der Kaffeemaschine sorgen. Ansonsten können sich auch die Gastgeber dem ausgelassenen Frühstücksspektakel völlig hingeben.

Zusatztipp: Ein Brunch ist auch eine gute Alternative für eine Geburtstagsfeier. Freunde oder Verwandte mit kleinen Kindern können an einer normalen Party nämlich oft nicht teilnehmen oder müssen früh wieder heimkehren. Bei einem Brunch kommen alle auf ihre Kosten. Apropos: So teuer ist ein Brunch gar nicht, denn Sie können durch die Auswahl der Speisen Ihre Ausgaben sehr gut selber steuern. Der ein oder andere Gast beteiligt sich vielleicht sogar am Buffet.

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