Endlich ist Rhabarberzeit!

Schon gewusst? Obwohl Rhabarber im Grunde wie Obst zubereitet wird, zählt er botanisch zum Gemüse. Die grünen und roten Stangen gehören nämlich zu den Knöterichgewächsen. Aber nicht nur an der Zugehörigkeit scheiden sich die Geister: Die einen lieben seine säuerliche Note, den anderen zieht es den Mund zusammen. Wir gehören zu Ersteren.

Rhabarber: Gesund oder giftig?

Rhabarber ist nicht nur günstig zu kaufen und sehr vielseitig einsetzbar, sondern strotzt auch noch vor lauter guter Inhaltstoffe. So enthält Rhabarber viel Vitamin C, aber auch Mineralstoffe wie Eisen, Kalium und Phosphor. Der säuerliche Geschmack entsteht durch die enthaltene Oxalsäure. Diese ist in hohen Dosen giftig. Darum gibt es auch den Mythos vom „giftigen Rhabarber“. Die meiste Säure steckt jedoch in den Blättern, diese sollte man eben nicht verzehren.

Wenn man Rhabarber schält, kann man die in den Stangen viel weniger enthaltene Oxalsäure noch weiter verringern. Geschälter Rhabarber ist außerdem leichter zu verdauen. Tipp: Zum Backen eignen sich die roten Stangen etwas besser, denn sie sind süßer und haben ein sehr fruchtiges Aroma.

 

Kein Frühlingskuchen ohne Rhabarber

In den letzten Jahren hat sich Rhabarber beim Backen zu der Trendzutat schlechthin gemausert. Kein Wunder, schließlich verträgt sich der fruchtig-säuerliche Geschmack des Stangengemüses ganz wunderbar mit der Süße des Kuchenteiges. Rhabarber kann man im Prinzip mit allen Teigsorten verwenden, ganz egal, ob Mürbe-, Hefe- oder Rührteig. Der Klassiker sind versunkene Rhabarberkuchen oder solche mit Streuseln. Unser Liebling ist ein Rhabarberkuchen aus Hefeteig mit Mandelblättchen.

Ein tolles Rezept für Rhabarber-Anfänger sind die Rhabarber-Muffins. Die Stangen werden dafür in kleine Stücke geschnitten und im Teig mitgegart. Marzipan und Erdbeeren sorgen für ausreichend edle Süße im Geschmack.

 

Einkaufs-Tipp:

Frischer Rhabarber hat feste Stangen, die ein wenig glänzen. Auf dem Markt erhält man manchmal Rhabarber, dessen Schnittstellen noch etwas feucht sind. Das ist ein Zeichen für frischgeschnittene Exemplare. In ein feuchtes Tuch gewickelt, bleibt Rhabarber im Kühlschrank zwei bis drei Tage frisch.

 

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