Gesund und geschmackvoll – Backen mit Zwiebeln

In Indien kommt kaum ein Gericht ohne sie aus und auch hierzulande gehört sie zu den wichtigsten Gemüsesorten: die Zwiebel. Die Speisezwiebel, auch Haushalts- oder Küchenzwiebel genannt, macht sich als Backzutat dabei ebenso gut wie die etwas mildere rote Zwiebel oder die Gemüsezwiebel. Die letztere kommt häufig für die Klassiker Zwiebelbrot und Zwiebelkuchen zum Einsatz.

Die Zwiebel ist die heimliche Gemüse-Königin – insbesondere 2015, da sie zur Heilpflanze des Jahres gekürt wurde. Sie steckt voller Vitamine und Mineralstoffe, die Ballaststoffe fördern die Verdauung und in der Naturheilkunde erfüllt sie vielfältige Aufgaben. Doch auch beim Backen hat die würzige Knolle eine Menge innerer Werte.

Mehr Geschmack? Mehr Zwiebeln!
Rote Zwiebeln enthalten zwei Mal so viele Antioxidantien als jede andere Art von Zwiebeln und die sind besonders in den äußeren Schichten enthalten. Beim Backen gehen zwar einige Vitalstoffe und einiges an Schärfe verloren und dennoch bleibt die Zwiebel ein gesundes und würziges Lebensmittel. Als Nebendarsteller macht sie sich in Pizzaschnecken, genauso gut wie in einer Quiche und einem Käsetörtchen. Als Hauptdarsteller wie im Zwiebelkuchen sind insbesondere die großen Gemüsezwiebeln beliebt, die einzeln bis zu einem Kilo schwer sein können.

Back-Klassiker aus der würzigen Knolle: Zwiebelkuchen und Zwiebelbrot

Zwiebelkuchen mit Federweißer gehört zum Herbst wie Glühwein zum Weihnachtsmarkt. Das Traditionsgericht ähnelt einer Quiche, wird aber klassischerweise nicht aus Mürbeteig, sondern aus Hefeteig hergestellt. Neben Zwiebeln enthält Zwiebelkuchen Speck und einen Guss aus Eiern, Sahne und Gewürzen. Durch Kümmel wird das Backwerk bekömmlicher.  Den meisten schmeckt Zwiebelkuchen am besten, wenn er warm serviert wird. Das gilt auch für Zwiebelbrot mit Röstzwiebeln. Ein klassisches Rezept dafür hat unsere Redaktion zusammengestellt. Community-Mitglied btsvsternchen bereichert mit einer Curry-Variante. Dazu einen jungen Wein und schon weint man dem Sommer keine Träne nach.

 

Tipp:

Kühl, luftig und dunkel, am besten in einem Tongefäß – so sollten Zwiebeln gelagert werden. Im Kühlschrank oder in einer Plastiktüte verderben sie schneller. Außer, wenn sie einmal angeschnitten sind. Dann legt man sie mit der Schnittfläche nach unten am besten in einem Porzellangefäß in den Kühlschrank.

 

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