Klassiker Marmorkuchen: einfach gut

Keine Kaffeetafel und kein Geburtstag ist ohne ihn komplett: Marmorkuchen ist ein echter Klassiker und auch als Mitbringsel besonders beliebt. Und das ist kein Wunder, denn Marmorkuchen ist schnell gemacht und schmeckt einfach super. Vor allem dann, wenn der Teig saftig und luftig locker ist. Wie das gelingt, ist aber kein Hexenwerk.

Man sieht ihn in jeder Bäckerei, auf jeder Kaffeetafel, an jedem Kindergeburtstag, bei so ziemlich jeder Feier, denn dieser Kuchenklassiker geht schließlich immer. Der schokoladige Rührkuchen ist schnell und einfach gebacken und selbst die augenscheinliche Extravaganz ist das Ergebnis von nur wenigen Griffen und einer weiteren Zutat: Die Hälfte des Rührteiges wird mit Kakao dunkel gefärbt. Anschließend werden beide Teighälften übereinander geschichtet. Das schöne Muster entsteht, indem man eine Gabel spiralförmig durch die Teigschichten zieht.

Marmorkuchen – so wird er schön saftig
Ob aus der Kastenform oder als Gugelhupf – am Anfang steht ein Rührteig, der aus Mehl, Eiern, Zucker, Butter, Salz, Milch und Backpulver besteht, so wie es auch in unserem Rezept für einen klassischen Marmorkuchen ausführlich beschrieben wird. Vor der eigentlichen Zubereitung nimmt man am besten etwa zwei Stunden zuvor die gekühlten Zutaten wie Butter, Eier und Milch aus dem Kühlschrank. So haben alle Zutaten bei der Zubereitung des Teiges Zimmertemperatur und verbinden sich zu einer homogenen Masse. Wer mag, bestäubt den Marmorkuchen noch mit Puderzucker oder überzieht ihn mit einem Schokoladenguss. Ist der Marmorkuchen zu trocken, kann man ihn auch nach dem Backen retten: Einfach einige Löcher mit einem Zahnstocher hineinstechen und mit frisch gepresstem Zitronen- oder Orangensaft beträufeln.

Marmorkuchen – Varianten des Klassikers

Neben der klassischen Art der Zubereitung gibt es immer raffiniertere Marmorkuchen-Rezepte, die sich auch durch neue Trend-Zutaten ergeben. So harmoniert der Marmorkuchen-Teig sehr gut mit Matcha-Pulver aus gemahlenen Grünteeblättern. Zum Einstreuen der gefetteten Backform eignen sich auch Kokosraspeln, gemahlene Nüsse oder Krokant. Wer es etwas schlanker mag, kann einen Teil der Butter durch Naturjoghurt ersetzen. Eine zerdrückte, überreife Banane im Teig macht den Kuchen schön fruchtig und hält ihn länger frisch. Community-Mitglied Trinchen333 hat den Marmorkuchen als Basis für eine besondere Form genommen: Ihre Micky-Maus-Variante sieht einfach großartig aus. Für die nächste Halloween-Party, den Dschungel-Fernsehabend oder den Motto-Geburtstag empfiehlt Sarah1502 ihren Marmorkuchen in Schlangen-Form und msx steuert ihre Spinnen-Törtchen bei.

Tipp: Marmorkuchen schmeckt am besten, wenn er schön locker ist. Damit das gelingt, gibt es einen einfachen Trick: Einfach einen Schuss Sprudelwasser in den Teig schütten und vermengen. Die Kohlensäure bringt ein Wenig Luft rein und lockert so den Teig auf.

Artikelempfehlung: Nicht nur Marmorkuchen geht schnell und schmeckt gut. Mit weiteren Ruckzuck-Rezepten ist man für Spontanbesuche und Kuchen-Heißhunger bestens vorbereitet.  

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