„Pies“: 1 Teig – 1000 Mustermöglichkeiten!

Nicht nur die Briten und Amerikaner lieben Pies, auch bei uns in Deutschland gibt es sie in zahlreichen süßen und herzhaften Varianten. Doch Pies sind nicht nur lecker, sondern eine perfekte Einladung zum kreativen Ausprobieren – nämlich, wenn es um das Formen und Verzieren von Rand und Decke geht.

Das Praktische am Pie ist seine „Basis“. Ein Pie besteht nämlich aus Mürbeteig und diese Teigart lässt sich unglaublich gut variieren und abwandeln. Ersetzt man bspw. einen Teil des Mehles durch Pistazien, Pinienkerne, Mandeln oder Pekannüsse, erreicht man ein herrlich nussiges Aroma. Auch in Kombination mit Kokosraspeln, Zimt, Vanillemark, Kakao oder geriebener Zitrusschale schmeckt Mürbeteig hervorragend. Und nicht zuletzt sind auch die herzhaften Pie-Varianten mit Rind oder Hähnchen ein wahrer Genuss.

Kein Pie ohne Rand oder kunstvoll verzierte Teigdecke

Der Mürbeteig, aus dem ein Pie gemacht ist, lässt sich aber nicht nur geschmacklich beliebig verändern, seine Konsistenz eignet sich ebenfalls hervorragend, um den Rand in kreative Formen zu ziehen oder die oben aufgesetzte Teigdecke mithilfe kleiner Ausstechformen kunstvoll zu verzieren.

Pie-Ränder zum Formen:

Für viele Randformen benötigt man nicht einmal eine Ausstechform:

Rand formen

 

  • Ein Wellenrand gelingt ganz einfach, indem man den Teig am Formrand mit dem einen Daumen nach innen, den Teigabschnitt direkt daneben mit dem anderen Daumen nach außen drückt. Dieser Vorgang wird möglichst gleichmäßig und behutsam wiederholt, bis der Wellenrand komplett ist.
  • Eine weitere Randvariante ist die des in sich gedrehten Bandes. Dafür schneidet man zwei lange Teigstreifen ab, die in Länge und Breite möglichst identisch sind und verdreht diese beiden Streifen ineinander. Damit das gedrehte Band gut am Pie haften bleibt, empfiehlt es sich, den oberen Pie-Rand mit verquirltem Ei zu bestreichen, darauf die Bänder leicht anzudrücken und auch diese noch einmal mit Ei zu bestreichen.
  • Klassisch und schön ist der Flechtrand. Wie der Name es schon andeutet, müssen hier drei gleich lange und gleich breite Teigstreifen zu einem „Zopf“ geflochten werden. Auch hier sollte der obere Pie-Rand mit verquirltem Ei bestrichen, der Zopf leicht angedrückt und dann ebenfalls mit Ei bestrichen werden.

Pie-Decken zum Ausstechen und Verzieren:

Pie mit Sternen

 

Auch „auf“ dem Pie brauchen Kreativität und Fantasie keine Grenzen zu kennen. Gerade zur baldigen Vorweihnachtszeit müssen Ausstechförmchen ja nicht nur für Plätzchen aus der Schublade geholt werden. Auch die Teigdecke des Pies kann nach Herzenslust verziert werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem romantischen Herz-Dekor, lustigen Tierformen oder weihnachtlichen Eiskristallmustern? Auch Band-, Flecht- und Zopfmuster eignen sich für die Pie-Decke. Um diese herzustellen, müssen einfach mehrere Zöpfe gedreht oder geflochten und diese dann entweder

  • längs und quer im Wechsel oder
  • kreis- oder schneckenförmig von innen nach außen

auf die (möglichst feste!) Pie-Füllung gelegt werden. Eine weitere Möglichkeit ist es natürlich, eine durchgängige, feste Teigfläche als Pie-Decke aufzusetzen und darauf dann zusätzliche Formen zu setzen. Diese Variante schafft bspw. bei Füllungen Abhilfe, die eher flüssig sind und die Formen und Muster alleine nicht tragen würden.

 

Social-Media

      

Newsletter

Anmelden