Süß oder herzhaft – Herbstlich backen mit Maronen

Maroni, Keschtn oder Edelkastanie, es gibt viele klangvolle Namen für die essbaren Nussfrüchte des Kastanienbaumes. Ab Oktober bekommt man sie an mobilen Maroni-Ständen heiß und dampfend eingetütet. Machen Sie es dieses Jahr doch einmal anders: Schieben Sie Maronen als Gebäck in den Ofen. Das duftet nicht nur wunderbar in Ihrem Zuhause, sondern schmeckt auch noch hervorragend.

Mit dem herben Aroma der Esskastanie peppen Sie fast jeden Kuchenklassiker auf. Ein Nuss- oder Schokokuchen bekommt dank Maronen eine ganz besondere Note. Aber selbst Zitronen- und Käsekuchen werden mit Esskastanien zum Star am Kuchenbuffet.

Kastanien-Quiche – Exquisite Herbstküche

Wer es herzhaft mag, für den ist die Feigen-Kastanien-Quiche perfekt. Gehackte Maronen werden mit Feigenspalten, Ziegenkäse, Sahne und Eiern verrührt. Schmecken Sie die Masse ruhig etwas pikant ab: Salz, Pfeffer, Chili-Flocken und Kräuter nach Geschmack hinzugeben. Dann backen Sie die Quiche in einer mit Mürbeteig ausgelegten Form. Wenn’s schmeckt, probieren Sie das nächste Mal einfach Lachs und Kürbis. Oder lieber Zucchini und Rosmarin?

Maronenkuchen – Ein Mus(s)

Als Kuchenzutat können Maronen einfach gehackt werden. Zum Mus verarbeitet sind sie allerdings zum Backen am besten geeignet. Denn die weiche Masse lässt sich unter quasi jeden Rührteig geben. Die Zubereitung von Maronenmus ist einfach und kostet lediglich ein wenig Zeit: Maronen dafür kreuzweise einschneiden und eine halbe Stunde in Salzwasser kochen lassen. Lösen Sie dann sowohl Schale als auch die braune Schicht darunter vom Fruchtfleisch. Dann müssen die weichen Esskastanien nur noch püriert werden. Wer es ganz fein mag, gibt das Püree noch durch ein Sieb.

Auch Plätzchen lassen sich mit Maronenmus verfeinern. Beispielsweise können Sie mit ganz normalem Plätzchenteig Kastanien-Kugeln backen. Dafür einfach Maronenmus unter den Teig geben und daraus kleine Bällchen formen. Nach einer halben Stunde im Backofen können Sie die Plätzchen noch mit Schokolade oder einem Zimt-Nuss-Guss dekorieren. Ein Tütchen mit selbstgebackenen Kastanien-Kugeln ist auch ein schönes Mitbringsel zum Sonntagskaffee.

 

Haben Sie bereits Erfahrung beim Backen mit Maronen gesammelt? Dann lassen Sie uns an dieser teilhaben und verfassen Sie ein Rezept in unserer Rezeptebox - Wir sind gespannt auf Ihre Spezialität!

 

Backtipps:

Aus Maronenmus lässt sich übrigens ruckzuck ein feines Dessert zaubern. Dazu im Topf eine Mischung aus Sahne, Vollmilch, Zucker und Vanille erwärmen und unter das Maronenpüree geben. Wenn die Masse abgekühlt ist, noch steife Sahne unterheben. Mit Zimt und Schokosplitter dekoriert wird daraus eine herbstlich-süße Verführung.

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