Arabisch backen – Köstlichkeiten aus tausend und einer Nacht

Wer einmal einen orientalischen Bazar erlebt hat, weiß: Für kulinarische Genießer sind diese Märkte wahre Schatzkammern. Die Vielfalt an Farben und Aromen wie Anis, Kardamon, Safran, Minze oder Zimt lässt nicht nur Backherzen höher schlagen. Manch typisch arabisches Backwerk kommt übrigens trotzdem mit überraschend wenigen Zutaten aus.

In den Backstuben des Orients wird wohl nichts häufiger hergestellt, als arabisches Fladenbrot. Mehl, Wasser, Salz und Olivenöl – mehr braucht es nicht, um das Original zu backen. Manche nutzen zusätzlich Hefe. Die Vielfalt an arabischen Gewürzen kommt erst bei der Füllung zum Einsatz.

Arabisches Fladenbrot – Frisch schmeckt's am besten

Bedenkt man die Experimentierfreude der weltweiten Hobby- und Profibäcker, gibt es wohl mehr als tausend und ein Rezepte für Fladenbrot. Arabisches Fladenbrot hat entsprechend viele Namen – Khubus oder Khuboos, in anderen Regionen eher Khubz oder Chubz. Immer besteht es aus Ober- und Unterkruste, ist hauchdünn und kann zu einer Tasche geöffnet werden, die sich zum Beispiel mit gut gewürztem Fleisch, Gemüse und Saucen füllen lässt. Wie immer ist erlaubt, was schmeckt. Die im Orient beliebten Gewürze Kreuzkümmel und Anis harmonieren gut mit dem schlichten Teig.

Baklava - süße Versuchung aus tausend und einer Nacht. 

Der Orient ist natürlich auch süß – mitunter honigbomben-zuckersüß! Für viele Süßspeisen wird ein Sirup aus Datteln verwendet. Auch Pistazien und Rosenwasser kommen häufig zum Einsatz. In unserem Rezept für Pekannuss-Honig-Taschen und für die Pistazien-Mokkasterne haben wir uns davon inspirieren lassen. Pistazien sind ebenfalls in der süßen Sünde Baklava mit von der Partie. Das Gebäck aus Blätter- bzw. Filoteig wird gerne alternativ oder zusätzlich mit Walnüssen oder Mandeln gefüllt. Nach dem Backvorgang ruht der Teig in eingekochtem Zuckerwasser. Als kulinarischer Kontrast zu dem süßen Backwerk schmeckt ein starker, schwarzer Mokka.

Tipp: Arabisches Fladenbrot, gefüllt mit deftigen Zutaten, passt perfekt zum erfrischenden Getränk Ayran. Dazu einfach Joghurt, Wasser und eine Prise Salz mixen. Wer mag, kann frische Pfefferminze hinzugeben. 

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