Original Sachertorte – das süße Geheimnis aus Wien

„Nachahmung ist die höchste Form der Anerkennung“ wusste bereits der irische Schriftsteller Oscar Wilde. Demzufolge wird die Original Sachertorte mit Lob überschüttet, so häufig wie sie weltweit nachgebacken wurde – und das seit weit über einem Jahrhundert. Die traditionelle Torte mit Marillenmarmelade und Schokoglasur ist eine Spezialität der Wiener Küche, seit Frank Sacher sie 1832 erfunden hat.

Süße Historie – die Entstehung der Sachertorte

Neben Semmeln und Dampfnudeln haben unsere österreichischen Nachbarn noch einen echten Konditoren-Klassiker parat: die Sachertorte. Entstanden ist sie bereits vor fast zweihundert Jahren. Fürst Metternich soll im Jahre 1832 nach einem ganz besonderen Dessert verlangt haben. Da der Chefkoch krank war, versuchte sich der 16-jährige Lehrling Franz Sacher und das mit Erfolg: Viel Schokolade für den Teig, Marillenmarmelade (Marillen = Aprikosen) für die Tortenschichten und eine Schokoladenglasur bilden seitdem die Basis für eine der nun berühmtesten Torten der Welt. Der älteste Sohn Eduard verfeinerte rund 20 Jahre später das Rezept während seiner Ausbildung beim Hofzuckerbäcker Demel. Nach weiteren 20 Jahren eröffnete er das Hotel Sacher in Wien, wo der Tortenklassiker bis heute nach dem unter Verschluss gehaltenen Originalrezept in Handarbeit hergestellt und serviert wird.

Mehr ist mehr – die Sachertorte hat es in sich

Im Teig einer Sachertorte werden vergleichsweise viele Eier verarbeitet, er enthält reichlich Schokolade und/oder Kakao und eine Füllung aus Aprikosenmarmelade, wie es Community-Mitglied claudiarelehcs in ihrem Rezeptvorschlag beschreibt. Überzogen wird die Sachertorte mit Schokoladenkuvertüre oder mit einer kakaohaltigen Fettglasur. Wenn schon, denn schon: Der perfekte Begleiter ist eine ordentliche Portion Sahne bzw. Schlagobers, wie der Wiener sagt.

 

 

 

Und es hat Rum(s) gemacht – alkoholische Variante der Sachertorte
Die traditionelle Sachertorte enthält keinen Alkohol. Wer der Torte einen Schwips verpassen möchte, ist mit einem Schuss braunem Rum als Teigzugabe gut beraten.

Tipp: Bevor die Sachertorte angeschnitten wird, ist es ratsam, sie erst vollständig erkalten zu lassen. Viel Geduld hilft viel: Nach 24 Stunden hat sich der Marillen- (und Rum-)Geschmack vollständig im Boden ausgebreitet. Bei kühler und trockener Lagerung ist die Sachertorte bis zu 14 Tage haltbar.

Bestell-Link für das Original aus dem Hotel Sacher.

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