Süßer Hüttenzauber – Leckereien von der Alm

Ob in der Skihütte oder nach einem Winter-Spaziergang daheim: Besonders an kalten Tagen ist die Alpenküche sehr beliebt. Die Klassiker der regionalen Süßspeisen sind schnell zubereitet und machen gut satt. Traditionell nutzen die Alpenbewohner, was die Bergwelten hergeben: Dazu gehören Äpfel, Trauben, Kirschen, Maronen und Honig. Die natürlichen Leckereien bekommt man nicht nur vor Ort: Viele Bergbauern beliefern bundesweit Großhändler mit Bio-Produkten, die für die süße Alpenküche eine hervorragende Basis bieten.

Kulinarisches Gipfeltreffen – vielseitige Alpenküche
Acht Länder – unzählige Einflüsse – ein kulinarischer Nenner. Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien, Slowenien, Frankreich, Liechtenstein und Monaco vereinen sich zur alpenländischen Küche. Diese zeichnet sich bis heute vor allem durch ihre Einfachheit und Ursprünglichkeit aus. Natürlich ist auch hierbei Platz für das kulinarische Experimentieren – so lassen sich Grießknödel mit Mohn verfeinern, Pfannkuchen statt mit Äpfeln mit Pflaumen genießen und der Apfelstrudel mit Schoko-Mandel-Splitter garnieren. Eine selbst gemachte Vanillesoße schmeckt zu fast allen alpenländischen, süßen Gerichten immer noch am besten.


Dampfnudeln versus Germknödel – die Alleskönner
Dampfnudeln haben mit Pasta nichts zu tun. Das Wort Nudel ist wahrscheinlich eine Abwandlung des Wortes Knödel und das trifft es schon eher. Die traditionelle Mehlspeise besteht aus Hefeteig, der in einem Topf mit Deckel gedämpft und gebraten wird, sodass sie eine goldbraune Kruste entwickeln. Dampfnudeln gibt es in der herzhaften und süßen Version. Süß schmecken sie zu Vanillesoße oder Kompott und werden zum Beispiel mit Kirschen oder Mirabellen gefüllt. Der oft mit Pflaumenmus gefüllte Germknödel ist den Dampfnudeln nicht unähnlich, allerdings wird dieser im kochenden Salzwasser oder über Dampf gegart und nicht gebraten.


KaiserschmarrenKaiserschmarrn – der Klassiker der süßen Alpenküche
Berühmter Bestandteil der Alpenküche ist der österreichische Kaiserschmarrn. Grundlage ist immer der Teig des Palatschinkens. Verfeinert wird er zum Beispiel durch Kirschen, Äpfel, Nüsse und Rosinen. Im Jahre 1854 kreierte der Wiener Hofpatissier anlässlich der Hochzeit von Kaiser Franz Josef 1. und Sissi diese Mehlspeise. Doch Elisabeth verzichtete, weil sie um ihre schlanke Linie bedacht war. Scherzhaft nahm der Kaiser ihren Teller mit den Worten  ”Na, dann geb mir halt mal den Schmarrn her, den unser Leopold da wieder z´amkocht hat.”  Dieser Legende nach wurde so die Süßspeise namentlich zum Kaiserschmarrn.
Wie wäre es mit 4 Portionen Schmarren? In unserer Rezeptebox finden Sie ein passendes Rezept mit Gelingsicherheit.

Backtipp: Hochgenuss der Alpenküche - probieren Sie unser Rezept für gefüllte Grießklöße mit Apfel-Vanille-Soße. Auch die leckeren Kaiserschmarrn solltet ihr unbedingt mal ausprobieren! 

Social-Media

      

Newsletter

Anmelden