Cakepops & Cupcakes (USA)

Gigantische Freizeitparks, riesige Autos, endlose Wolkenkratzer - in den USA ist eigentlich alles mindestens zwei Nummern größer als in Deutschland. Nur bei den Kuchen backen die Amerikaner lieber kleine Brötchen. Cupcakes, Muffins und Cake Pops sind eher Häppchen im Vergleich zu deutschen Torten. Wir nehmen die Mini-Kuchen einmal unter die Lupe.

Eines schon vorweg: Ein Cupcake ist nicht einfach ein Muffin mit Cremehaube. Obwohl sich die beiden typisch amerikanischen Gebäcksorten äußerlich sehr ähneln, unterscheiden sie sich sehr.
Ein Cupcake ist – wie der Name schon sagt – ein „Tassenkuchen“. Das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Cupcakes kann man nämlich prinzipiell aus jedem Kuchenteig herstellen. Der Teig wird dann lediglich so portioniert, dass ein Küchlein daraus wird. Muffins hingegen bestehen aus einem schnell gemachten Brotteig, der ohne Hefe hergestellt wird. In einer normalen Kuchenform könnte man Muffin-Teig nicht ausbacken, da er nicht aufgehen würde. Dafür wird aus einem Cupcake-Teig in einer Brotform nichts. Zwar können beide eine Glasur haben, beim Cupcakes ist aber der Zuckerguss das typische Merkmal oder die bekannten, eindrucksvollen Cremehäubchen. Muffins werden überhaupt nicht mit Zuckerguss serviert und haben nur selten eine Glasur.

Ein echter Cupcake ist Luxus pur.
Im Alltag der Amerikaner haben die beiden Backwaren ganz unterschiedliche Plätze: Muffins werden oft mit Früchten wie Blaubeeren, Bananen oder Äpfeln gebacken. Sie sind ein klassisches Frühstücksgebäck. Cupcakes sind viel eher ein Dessert. Ein amerikanischer Geburtstag oder sogar eine Hochzeit sind ohne Cupcakes eigentlich nicht komplett.
Trotzdem sind Muffins und Cupcakes gleichermaßen beliebt. 1986 setzten sich die Studenten erfolgreich dafür ein, dass der Apfel-Muffin zum offiziellen Muffin des Staates New York wurde. Für den teuersten Cupcake der Welt lässt so mancher einiges springen: Bei Bloomsbury´s Cupcakes zahlt man für ein Küchlein mit essbaren Blättchen aus 23-karätigem Gold satte 800 €. Dafür muss man allerdings nach Abu Dhabi reisen.
Die winzigen Cake Pops hingegen lassen sich prima in der heimischen Küche herstellen. Keksbrösel oder Kuchenreste werden in Förmchen gepresst und mit Glasur fixiert. Mit etwas Zeit, Kreativität und viel Liebe werden aus den winzigen Kuchen am Stiel echt Hingucker für jeden Kaffeetisch.

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