Glutenfrei backen

Gluten ist in aller Munde – oder eben genau das nicht mehr. Denn obschon wir aktuell von nur etwa einem Prozent der Bevölkerung sprechen, steigt langsam die Anzahl, derer, die Gluten nicht vertragen. Doch was ist Gluten eigentlich genau, was bewirkt es bei Allergikern und was gilt es zu beachten, wenn Du glutenfrei backen möchtest? Wir nehmen den Stoff unter die Lupe.

Was ist Gluten und worin ist es enthalten?

Gluten ist ein Eiweiß, das in Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Gerste vorkommt und auch für viele Fertiggerichte verwendet wird. Wegen der besonderen Eigenschaften bei der Herstellung von Mehlteigen wird Gluten auch Binde- oder Klebereiweiß genannt. Nun gehört Getreide klar zu einer ausgewogenen Ernährung. Auch Gluten wird von den meisten von uns gut vertragen. Nur jene, die unter der Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) leiden, sollten darauf verzichten. Manchen reicht schon ein kleiner Bissen Brot – der Magen krampft und Verdauungsstörungen sind vorprogrammiert. Doch keine Sorge – eine glutenfreie Ernährung ist zwar zunächst eine Herausforderung, aber das bekommt jeder schnell „gebacken“.

Glutenfrei backen und genießen

Die Hochzeitstorte von Chelsea Clinton, Tochter des ehemaligen US-Präsidenten, soll glutenfrei gewesen sein – und über den Geschmack soll sich wohl niemand gestritten haben. Glutenfrei backen ist unter Beachtung einiger Tipps etwas anspruchsvoller, aber keine Zauberei. Am besten gelingt es, wenn die Zutaten Zimmertemperatur haben. Es gibt glutenfreie Backmischungen, zum Beispiel aus Kartoffelstärke, Reis- und Maismehl. Für glutenfreien Teig brauchst Du mehr Wasser. Es ist wichtig, sich genau an die Mengenangaben des glutenfreien Rezepts zu halten. Glutenfreier Teig ist feuchter und weitaus klebriger als „normaler“ Teig. Backformen aus Silikon helfen. Übrigens: Hefe ist gänzlich frei von Gluten!
 

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