Gemüseplätzchen: Es werde orange!

Schokolade, Nüsse, Zimt, Anis und Kokos. Beim Plätzchen backen gibt es so viele Möglichkeiten. Trotzdem wird eigentlich immer auf die gleichen Zutaten zurückgegriffen, speziell in der Weihnachtsbäckerei. Statt der üblichen Verdächtigen geben wir dieses Jahr ein paar Vitamine an den Keks: Wir backen Kekse mit Möhren und Kürbis.

Möhre trifft Orange

Möhren sind dem Backofen gar nicht so fremd. Schließlich ist der Möhrenkuchen oder Carrot Cake, wie er in der englischen Heimat heißt, ein echter Klassiker. Als Teigzugabe sind Möhren perfekt, denn sie geben Feuchtigkeit und Süße in das Gebäck. Zucker und Fett können daher reduziert werden. Warum also nicht einfach mal Möhrenplätzchen auf auf den Weihnachtsteller legen?

Das Rezept ist recht flexibel: Machen Sie einfach Ihr Lieblings-Plätzchen-Grundrezept, zum Beispiel einen Mürbeteig, und geben Sie etwas Püree aus gekochten Möhren dazu. Der Teig sollte seine Konsistenz nicht verlieren. Reduzieren Sie daher an anderer Stelle Feuchtigkeit oder geben Sie etwas mehr Mehl hinzu. Der Teig wird dann je nach Geschmack mit Orangenextrakt oder Vanillearoma verfeinert. Die Plätzchen sollten dann in Tropfenform gebacken werden. Nach dem Auskühlen bestreichen Sie die Möhrenkekse mit Zuckerguss. Damit es farblich und geschmacklich passt, darf der Zuckerguss mit Orangenextrakt und etwas Lebensmittelfarbe angereichert werden.

 

Gewürzkuchen mit Kürbis

Haben Sie schon einmal unseren Mini-Gewürzkuchen ausprobiert? In kleinen Förmchen treffen sich hier alle Weihnachtsgewürze gleichzeitig. Wir ergänzen das Rezept jetzt noch um einen weiteren Winter-Star: den Kürbis. Ähnlich wie bei den Möhrenplätzchen geben Sie einfach etwas Kürbispüree in den Teig. Statt Haselnusskrokant empfehlen wir Walnüsse. Die passen nämlich sehr gut zum süßlichen Geschmack des Kürbis.


 

 

 

Backtipp „Vegane Vitamintaler“:
Buntgemischtes Gemüse lässt sich zu einem sehr kalorienarmen Keks verbacken. Pürieren Sie dazu einfach Ihr vorab angebratenes Lieblingsgemüse: Möhren, Paprika oder Brokkoli. Auch Dosengemüse wie Erbsen oder Mais darf in die Mischung. Für den Geschmack noch gebratene Zwiebeln, Knoblauch und Gewürze wie Korander, Kümmel oder Paprika hinzugeben. Das Püree mit Mehl zu einem dickflüssigen Teig verrühren und bei 180°-200° etwa eine halbe Stunde ausbacken.

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