Leckere Rollenspiele – Wraps selber machen

Wraps sind dünne Teigfladen aus Weizen- oder Maismehl, die mit einer Füllung zu Rollen gewickelt werden. Das Wort hat seinen Ursprung im Englischen – to wrap bedeutet wickeln oder einhüllen. Eigentlich kommen sie aus dem Norden Mexikos, sind über die USA nach Europa „eingewandert“ und als Zwischenmahlzeit oder Snack auch hierzulande nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder – die Wrapfüllungen sind so abwechslungsreich wie das Angebot an Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse. Außerdem sind Wraps eine perfekte Mahlzeit für unterwegs, da die Umhüllung wie eine Art essbare Serviette funktioniert.

In Hülle und Fülle – selbst gemachter Wrap-Teig und Füllungen

Du kannst den Teig für Wraps selbst herstellen, indem Du 200 Gramm Mehl mit ungefähr 150 Millilitern Milch oder Wasser vermengst, etwas Salz, 2 Esslöffel Öl und Backpulver hinzugibst. Der Teig sollte weder kleben noch krümeln. Alternativ zu Backpulver kanst Du auch 2 Eier nehmen. Den Teig nun für ca. eine halbe Stunde in Frischhaltefolie ruhen lassen und anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu dünnen Fladen ausrollen. Bei mittlerer Hitze wird der Fladen für 1-2 Minuten in der Pfanne fertig gebacken. Was die Füllung der selbst gebackenen Wraps angeht, gibt es unzählige Varianten. Ein Klassiker ist die italienische Variante mit Mozzarella, Tomaten, Rucola, Essig, Salz, Pfeffer und Basilikum. Mit Frischkäse bestrichen wird der Wrap schön saftig. Grundsätzlich ist erlaubt, was schmeckt: Ob Chili, Paprika, Mais, Tofu, Bacon, Fleischstücke, Gurken, Oliven, Zwiebeln mit Joghurt, Pesto- oder Tomatensoße – beim Wrap ist alles möglich. Lecker ist auch eine Mischung aus süß und herzhaft, wie die Kombination aus Hähnchen und Mango. Weitere Grundlagentipps zur Verwendung von Gemüse in Wraps findest Du hier.

Eine Kunst für sich – Wickeltechnik für Wraps

Sind die Fladen zu dünn, reißen sie auf, sind sie zu dick, sind sie schwer rollbar. In der Mitte liegt die Perfektion. Es empfiehlt sich, nicht zu viel Füllung auf die Fladen zu packen und erst mit ein paar Zentimetern Abstand vom Rand  loszulegen. Am besten nur zur Hälfte belegen, dann etwa 3 Zentimeter einklappen und mit der belegten Seite das Wickeln beginnen. Saftig wird der Wrap mit Soße. Je dicker sie ist, umso besser kann sie zum Beispiel Gemüse- und Fleischstücke zusammen halten. Wenn Du die Wraps wie eine Eistüte wickelst, quillt an den Seiten auch nichts raus.

 

 

Tipp: Wraps sind der perfekte Snack für zwischendurch. In der Kombination mit Suppe oder Salat wird daraus ein perfektes Mittagessen. Einige Salate eignen sich auch als Füllung: Unser Gemüse-Grieß-Salat schmeckt in dieser Variante besonders gut.
 

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