Winterquiche

Wenn es draußen mal wieder kalt und grau ist, muss man es sich wenigstens drinnen gemütlich machen. Falls gerade kein Kaminfeuer behaglich knistert, muss der Backofen her. Wir bestücken ihn heute mit einer herrlich duftenden Quiche. Dazu ein Gläschen Federweißer und das Wintergrau ist vergessen.

Die Quiche ist ein Grenzgänger. Sie stammt nämlich aus dem Elsass nahe der deutsch-französischen Grenze. Aus dem Elsässischen kommt auch ihr Name: “Kichle” oder “Küchle” heißt sie dort. Im Französischen wurde daraus Quiche.

Quiche: Stets in Form zu jedem Anlass

Eine Quiche passt eigentlich immer: Sie macht als Vorspeise eine gute Figur oder als Mittagessen. Mit einem Salat wird ein ausgewachsenes Abendessen daraus. Beim Picknick mit Freunden oder auf dem Partybuffet ist sie ebenfalls dabei, denn sie schmeckt kalt wie warm und lässt sich gut vorbereiten.

Auch was die Zutaten angeht, ist die Quiche niemals zimperlich. In vielen französischen Haushalten ist sie das klassische Reste-Essen, so wie bei uns der Auflauf. Schließlich braucht man von allem nur ein bisschen, wie bei dieser pikanten Kartoffelquiche mit Gemüse. Ein moderner Klassiker ist die Lauchquiche mit Champignons. Bei diesem Rezept streut man geriebenen Käse über die Zutaten. Man kann den Käse aber auch direkt in die Eiermilch rühren. Würzige Sorten wie Parmesan oder Pecorino sorgen für ein kräftiges Aroma. Aber Achtung: Wenn ihr Käse verwendet, seid mit dem Salz etwas sparsamer. Käse ist meist schon recht salzig.

Quiche schmeckt auch vegan

Die Basis für eine Quiche ist ein klassischer Mürbeteig: Dafür braucht ihr Mehl, Salz und Butter. Ei und Milch machen den Teig geschmeidiger, sodass er sich besser rollen lässt. Wer einen veganen Mürbeteig machen möchte, ersetzt die Milch einfach mit Wasser und die Butter durch Margarine. Das Ei kann ebenfalls weggelassen werden, wenn ihr dafür etwas mehr Wasser verwendet.

Quiche a la Saison

Gerade Gemüsesorten, die in der kalten Jahreszeit auf den Tisch kommen, machen aus einer Quiche etwas Besonderes: Bei der Herbstquiche mit Rosenkohl und Kartoffeln ist der Name bereits Programm. Die Kürbisquiche mit Schinken und Gorgonzola passt beispielsweise perfekt in den Winter.  Kombiniert einfach, was bei euch in Herbst und Winter gerne auf den Tisch kommt. Das Geheimnis jeder guten Quiche ist schließlich immer eine Prise Fantasie.

Zusatztipp: Der Belag einer Quiche ist meist recht feucht. Damit der Teig trotzdem schön knusprig wird, kann man die Quiche vorab blind backen. Das geht so: den Teig in der Form mit Pergamentpapier bedecken und trockene Hülsenfrüchte oder Backkugeln darauf legen. Dann den Teig für zehn Minuten in den Ofen geben und erst danach mit dem Belag erneut ausbacken.

 

Social-Media

      

Newsletter

Anmelden