Backen mit Kids

Kinder backen für ihr Leben gerne. Aber wenn kleine Bäckerlehrlinge in Deiner Küche Einzug halten, ist das Chaos vorprogrammiert. Mit unseren Tipps hältst Du es zumindest ein wenig in Schach und hast bestimmt viel Spaß dabei.

Das richtige Rezept

Damit Kinder beim Backen viel Spaß haben, darf die Herausforderung nicht allzu groß sein. Gerade jüngere Kids haben nicht viel Geduld und möchten möglichst schnell ans Ziel kommen. Die ersten Backversuche sollten daher mit einfachen Rezepten unternommen werden. Rührkuchen sind gut geeignet, denn die Zutaten sind überschaubar und die nötigen Handgriffe recht einfach. Aber dann darf ruhig noch ein wenig ausprobiert werden: Gefärbte Teigsorten oder bunte Glasuren sind für Erstlingsbäcker aufregend. Muffins oder Plätzchen kann man auch sehr gut mit Kindern backen. Kinder lieben es, Figuren auszustechen. Auch hier darf später natürlich ausgiebig dekoriert werden.

Alle dürfen mitmachen

Kinder haben nicht das gleiche Zeitgefühl wie wir Erwachsenen. Sie können ganz in sich versunken mit einer Aufgabe beschäftigt sein und merken nicht, wie die Zeit vergeht. Wenn Du mit Deinen Kindern backen möchtest, nimm Dir dafür viel Zeit. Unter Druck entsteht unnötiger Stress. Je kleiner die Nachwuchsbäcker, desto besser ist es, viel vorzubereiten. Wenn Kindergartenkinder mit am Werk sind, stellt man am besten schon alles heraus, trennt die Eier und wiegt ab. Größere Kinder können schon beim Aufschreiben der Einkaufsliste und der Auswahl des Rezeptes helfen. Sobald es losgeht, suchen sie auch gerne alle Zutaten aus Schränken und Schubladen zusammen, fast wie bei einer kleinen Schatzsuche.

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Jeder bekommt eine Aufgabe

Auch kleine Hände und Arme brauchen viel Platz, darum sollte jedes Kind seinen eigenen Arbeitsbereich bekommen. Mit einem Hocker oder Stuhl erreichen auch kurze Beine die Küchenplatte. Ein eigenes Holzbrett und eine eigene Ausstechform für jeden Bäcker vermeiden Streit unter den Kindern. Am besten teilst Du Deinen Sprösslingen Aufgaben zu, die dann jeder eigenverantwortlich erledigt. Dabei ist es wichtig, die Fähigkeiten der Kinder gut einzuschätzen. Eine verschüttete Tüte Mehl ist kein Weltuntergang, aber mit Messern oder heißen Zutaten zu hantieren, kann für Kinder gefährlich sein. Mit etwas Unterstützung und viel Lob gelingt den kleinen Küchenhelfern jedoch mehr, als man vielleicht denken mag. Wobei magazintaugliche Backkunstwerke meistens eher nicht erzielt werden, aber alle Beteiligten werden mit Stolz leckere Resultate aus dem Ofen ziehen.

Das gemeinsame Backen soll in erster Linie Spaß machen. Mit ein wenig Musik sorgst Du so für extra gute Laune. Dann kann sich das Backteam auch noch entsprechend verkleiden: Schürzen und Mützen tragen schließlich auch echte Bäcker, um eine allzu große Kleckerei zu vermeiden. Ärmel hochgekrempelt, Händchen gewaschen und schon kann es losgehen.
 

Zusatztipp: Backen ist auch lehrreich. Immerhin gehört schon ein wenig Mathematik dazu, die Zutaten abzuwiegen und durchzuzählen. ABC-Schützen können beim Vorlesen der einzelnen Backschritte ihre Lesekünste üben. Und warum braucht man noch mal Backpulver...? Du siehst, Kinder können beim Backen auch viel lernen.

 

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