Osterlamm für Kids

Ostern ist nach Weihnachten für Kinder das schönste Familienfest. Statt Schnee gibt es mit viel Glück Sonnenschein und erste Frühlingsboten im Garten. Die Eiersuche ist da natürlich das Highlight. Glänzende Augen bekommen Kids allerdings auch bei einem süßen Osterlamm – erst recht wenn sie vorher beim Backen helfen durften. Endlich können die Kinder wieder zeigen, was sie alles in der Weihnachtsbäckerei gelernt haben.

Osterlamm: In die Form gebracht
Wer noch nie ein Osterlamm gebacken hat, ist vermutlich von den Künsten der anderen Lämmerbäcker schwer beeindruckt. Ein gebackenes Osterlamm sieht eben einfach klasse aus am Kaffeetisch. Dabei ist es wirklich keine Hexerei und gelingt auch Backanfängern. Wichtig ist, dass Sie eine gute Form haben. Ohne die geht leider nichts.
Andernfalls fragen Sie doch einfach im Bekanntenkreis oder in der Familie nach. Sicherlich leiht Ihnen vielleicht eine Nachbarin die Form fürs Osterlamm. Speziell ältere Damen haben häufig noch eine Backform im Haus, denn das Osterlamm hat viel Tradition.

Der Rührteig im Feiertags-Outfit
Am besten gelingt das Osterlamm mit einem ganz normalen Rührteig. Probieren Sie doch mal unser Grund-Rezept für einen unkomplizierten Rührteig aus. Die Zutaten dafür sollten möglichst eine halbe Stunde vorher aus dem Kühlschrank genommen werden, damit sie bei Zubereitung Zimmertemperatur haben. Wenn Sie den Teig ein wenig aufpeppen möchten, geben Sie nach Geschmack einige aromatische Zutaten hinein. Mit einer geriebenen Zitronenschale wird der Teig frisch und fruchtig. Gehackte Mandeln oder Nüsse machen den Kuchen etwas knackiger. Auch Backaromen wie Mandelöl oder Vanille passen gut. Rum und ein Schüsschen Eierlikör mögen die Großeltern sicherlich gerne, für Kinder ist das allerdings weniger geeignet.

Deko für das Osterlamm
Der Klassiker ist ein weißes Osterlämmchen ohne viel Schnörkel. Dafür wird der Kuchen nach dem Auskühlen großzügig mit Puderzucker eingestaubt. Kindern macht aber gerade das Verzieren großen Spaß, darum brechen Sie ruhig mit der Tradition. Wie wäre es mal mit einem schwarzen Schaf? Dafür bestreicht man das Osterlamm mit dunkler Schokoglasur. Schokoflocken geben dem Lämmchen ein niedliches Fell. Als Augen können Sie zwei Rosinen verwenden. Wenn Sie es bunt mögen, stellen Sie aus Puderzucker und Wasser eine Glasur her, die Sie mit Lebensmittelfarbe nach Lust und Laune einfärben. Schließlich gibt es ja auch lila Osterhasen.
Darüber hinaus kann das Lamm auch ansprechend in Szene gesetzt werden, indem man es in einem Körbchen mit Stroh oder Bastband platziert. Alternativ können Ihre Kleinen ihrer Fantasie freien Lauf lassen und eine Wiese mit Blumen auf Pappe malen und das Lamm später darauf „weiden“ lassen. Bei beiden Ansätzen machen sich auf jeden Fall kleine Schokoladen-Eier als Nasch-Dekoration gut!

Tipp: Damit das Osterlamm schon leicht und luftig wird, teilen Sie die Eier und schlagen Sie das Eiweiß auf. Den Eischnee dann separat unter den restlichen Teig geben.

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