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Die 5 besten Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Du kennst das: Die Tage werden länger, die Sonnenstrahlen locken – und eigentlich solltest Du so richtig energiegeladen sein. Aber Dein Körper zeigt Deinem Tatendrang im Frühling die Rote Karte. Wir zeigen Dir, wie Du Deine Energie bewahrst, um in den ersten etwas wärmeren und helleren Monaten des Jahres so richtig durchstarten zu können.

Worin äußert sich die Frühjahrsmüdigkeit?

Typisch ist – und daher hat die Frühjahrsmüdigkeit ihren Namen – dass die Symptome im Frühjahr auftreten. Egal, wie lange Du schläfst – Du fühlst Dich auch am Tag ständig müde und bringst einfach weniger Leistung als gewöhnlich. Meist geht es im März los, aber die Müdigkeit kann sich durch den gesamten Frühling ziehen. Deshalb wollen wir Dir zeigen, wie Du sie endlich in den Griff bekommst.

Weitere Symptome für Frühjahrsmüdigkeit können sein:

  • Wetterfühligkeit
  • Gereiztheit
  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • Antriebslosigkeit
  • Schwindel
  • Kreislaufschwäche

Nicht alle Anzeichen treten in gleicher Ausprägung auf. Hier unterscheiden sich die Menschen. Aber wenn sich die gleichen Symptome jedes Jahr wieder im Frühling zeigen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Frühjahrsmüdigkeit zugeschlagen hat.


Wo kommt die Frühjahrsmüdigkeit eigentlich her?

Ganz eindeutig hat die Wissenschaft die Ursachen von Frühjahrsmüdigkeit immer noch nicht geklärt. Aber es gibt ein paar durchaus plausible Erklärungen, die gleichzeitig der Schlüssel zur Abhilfe gegen Frühjahrsmüdigkeit sind.

Zum einen verändert sich der Hormonhaushalt im Körper im Frühling – und genauso im Herbst. Durch das Mehr an Tageslicht bildet sich mehr Serotonin – das Gute-Laune-Hormon. Gleichzeitig wird die Produktion des Schlafhormons Melatonin zurückgefahren. Eigentlich also eine gute Sache, die für geistige und körperliche Fitness und viel gute Laune sorgen sollte. Das Problem liegt jedoch in der relativ langsamen Umstellung, die dem schönen Wetter hinterherhinkt. Deshalb befinden wir uns noch halb im Winterschlaf-Modus und fühlen uns matt und schläfrig.

Ein weiterer Faktor, der starken Einfluss auf unser Wohlbefinden im Frühjahr nimmt, sind die schwankenden Temperaturen. Von schönen Frühsommertagen bis hin zum Rückfall in den Winter ist gerade beim Aprilwetter alles mit dabei, und das oft innerhalb weniger Stunden.
Wenn die Temperaturen ansteigen, weiten sich die Blutgefäße. Dadurch sinkt der Blutdruck ab, und das relativ schnell. Auch hier ist das Resultat Müdigkeit.

Hinzu kommt die Umstellung auf die Sommerzeit am letzten Märzwochenende. Diese eine fehlende Stunde äußert sich wie ein kleiner Jetlag, der über Wochen andauern kann.


Das kannst Du gegen Frühjahrsmüdigkeit tun:

Wir haben Dir unsere 5 Top-Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit zusammengestellt.


1. Licht, Licht und nochmals Licht

Und zwar Tageslicht! Je mehr Licht Dein Körper aufnimmt, desto besser und schneller verkraftet er die hormonellen Umstellungen im Frühjahr. Gleichzeitig wird die Bildung von Vitamin D durch die Sonneneinstrahlung angekurbelt. Ohne Sonnenschutz und Sonnenbrille sowie zur Mittagszeit ist die kleine Lichtdusche am wirksamsten – sollte aber natürlich nicht so lange dauern, dass Hutschäden entstehen.
Auch an eher grauen Tagen lohnt sich der Gang vor die Tür. Denn selbst bei bedecktem Himmel ist die Intensität immer noch deutlich höher als die von künstlichem Licht – mit Ausnahme einer Tageslichtlampe.


2. Sport treiben

Auch wenn es angesichts der Müdigkeit und allgemeiner Leistungseinbußen schwer fällt: Sportschuhe an und los! Denn Sport kurbelt den Kreislauf immer an und sorgt noch dazu für die Ausschüttung von Glückshormonen. Nach dem Sport wirst Du Dich fitter fühlen als vorher.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn Du unseren ersten Tipp gleich mit beherzigst und Dein Sportprogramm nach draußen verlegst.


3. Viel Obst und Gemüse

Diejenigen, die nur wenig auf eine gesunde Ernährung achten, erwischt die Frühjahrsmüdigkeit oft doppelt so hart. Der Körper hat nur wenig entgegenzusetzen. Die beste Lösung dagegen: Vitamine! Und die stecken bekanntlich vor allem in Obst und Gemüse drin.
In unserer Rubrik Backen mit Gemüse findest Du zahlreiche Rezepte und Anregungen. Und ein leckerer Obstkuchen geht auch immer, oder?


4. Bring Deinen Kreislauf in Schwung!

Nicht nur Sport bringt den Kreislauf auf Hochtouren. Auch starke Temperaturveränderungen beleben ihn und sind zugleich ein gutes Training. Also auf in die Sauna! Auch wechselwarme Duschen am Morgen sind ein wirkungsvolles und zugleich einfach anzuwendendes Mittel gegen die Schlappheit im Frühling.
Am besten startest du mit diesen Maßnahmen nicht erst, wenn die Frühjahrsmüdigkeit schon zugeschlagen hat, sondern trainierst Deine Gefäße das ganze Jahr über.


5. Lass Deine Gesundheit checken!

Du hast das Gefühl, dass alle Tipps nichts bringen? Und fühlst Dich trotz ausreichend Schlaf müde, auch zu anderen Jahreszeiten? Dann nichts wie auf zum Doc – vielleicht steckt hinter Deiner Müdigkeit ja doch ein ganz anderer Grund. Typische Ursachen für ständige Müdigkeit können organischer Natur sein, wie etwa bei einer Schilddrüsenunterfunktion. Aber auch psychische Faktoren wie Depressionen oder anhaltender Stress können müde machen.
Wenn in einem solchen Fall der Arzt die richtige Diagnose stellt, kann das Deine Lebensqualität beträchtlich steigern – und Du kannst nicht nur den Frühling in vollen Zügen genießen.


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