Sommerkuchen: Exotisch backen mit Früchten

Nichts ist schöner, als bei einer Tasse frischem Kaffee und einem Stück Kuchen in der Sommersonne zu klönen. Aber gerade wenn es heiß ist, haben schwere Torten und süße Sahnestückchen Hitzefrei. Stattdessen geht es im Backofen luftig-leicht und fruchtig-frisch zu. Unsere Lieblinge dafür: Aprikosen und Ananas.

Auf Sommertorten gehört frisches Obst. Die Früchte haben im Sommer eine angenehme Süße, ohne sich zu sehr auf den Hüften niederzuschlagen. Gleichzeitig machen Sie den Kuchen schön saftig und frisch. Klassiker sind natürlich die Erdbeertorte und der spätsommerliche Pflaumenkuchen. Aber servieren Sie doch auch noch etwas Urlaubsflair dazu. Dafür müssen Sie gar nicht allzu tief in die Trickkiste greifen, nur ins richtige Obstregal.

 

Ananas – Die Karibische

Wussten Sie, dass kein Geringerer als Kolumbus persönlich die Ananas nach Europa brachte? Er hat sie aus Guadeloupe mitgebracht. Heute fliegt die Ananas nicht mehr so weit. Unsere Sorten kommen zu einem Großteil von den Kanaren und den Azoren. Trotzdem ist die Ananas für uns der Inbegriff der Exotik. Jeder Sommer-Cocktail wird mit einem Stück frischer Ananas aufgewertet.

Auch auf Torten versprüht die Ananas karibisches Flair. Das Allround-Talent können Sie sowohl im Teig als auch auf dem Kuchen benutzen. Wenn Sie Ananas-Püree in den Teig geben, verzichten Sie getrost auf etwas Butter und Zucker. Der Teig wird dank der Fruchtmasse schön saftig und locker. Geben Sie dann noch einen Schuss Rum in den Teig und Jamaica lässt grüßen. Als Belag können Ananasscheiben mit vielen anderen Früchten kombiniert werden. Unser Tipp: Eine Obsttorte mit frischer Kiwi, Banane, Ananas und Mangospalten.

 

Aprikose – Die Sonnenanbeterin

Aprikosen sind die heimlichen Stars unter den Sommerfrüchten. Ab Juni beginnen die samtigen Vitaminbomben ihre Saison, am besten schmecken sie aber im Juli und im August. Denn Aprikosen sind Sonnenanbeterinnen. Je mehr sie davon bekommen, desto besser schmecken sie. Aprikosen stecken voller Vitamin C, E und B5. Betakarotine stärken Ihre Augen und dank eines hohen Kupfergehalt unterstützen Aprikosen die Entgiftungsprozesse im Körper. Trotzdem stehen sie immer etwas im Schatten ihrer großen Brüder - den Pfirsichen.

Geschmacklich müssen sich reife Aprikosen nicht verstecken. Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die Früchte einen satten goldgelben Ton haben, und einen süßlichen Duft verströmen. Reife Früchte lassen sich nämlich auch leichter entkernen. Viel mehr muss man mit Aprikosen nicht machen, um sie kuchenreif vorzubereiten. Einfach einen Blechkuchen damit belegen, vielleicht ein paar Mandelblättchen oder Apfelscheiben dazu - und ab in den Ofen. Dazu passt frische Vanillesahne. Einen richtigen Hingucker backen Sie mit unserer Aprikosen-Mascarpone-Charlotte.

Zusatztipps: Eine sommerlich-exotische Note bekommt jeder Kuchen mit Kokosflocken. Sie können die Flocken entweder großzügig in den Teig geben oder über das Obst streuen. Alternativ geben Sie etwas Kokosmilch in den Teig. Das macht den Kuchen schön cremig.

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