Spieglein Spieglein im Gebäck...

Wer einen zu hohen Cholesterinspiegel hat, muss auf so manche Leckerei verzichten - glücklicherweise nicht unbedingt auf ein schönes Stück Kuchen. Denn mit den richtigen Zutaten lässt sich auch sehr gut cholesterinarm backen. Den Unterschied schmecken selbst die größten Zuckerschnuten kaum.

Cholesterin ist ein wichtiger Stoff, den unser Körper für den Stoffwechsel benötigt. Es kommt vor allem in tierischen Fetten vor. Das meiste Cholesterin produziert unser Körper sogar selber, nur etwa zehn Prozent nehmen wir durch die Nahrung auf. Und hier liegt auch der Hase im Pfeffer begraben: Wird zu viel Cholesterin von außen zugeführt, steigt der Cholesterinspiegel deutlich an. Das kann sich ungünstig auf den Körper auswirken.

Ohne Milch geht’s auch
Gerade beim Backen werden im Normalfall Zutaten mit vielen tierischen Fetten verwendet: Beispielsweise Eier, Butter und Milch. Um cholesterinarm zu backen, muss man diese Zutaten schlichtweg austauschen. Los geht es mit der Vollmilch. Um Cholesterin einzusparen, kann man beim Backen auf fettarme Milch zurückgreifen. Auch Milchersatz-Getränke wie Soja-, Mandel- oder Reismilch können zum Backen verwendet werden. Diese enthalten gar kein Cholesterin.

Alles in Butter? Von wegen!
Butter strotzt nur so vor „schlechten“ Fettsäuren. Hier kann man einfach auf Pflanzenöle ausweichen. Rapsöl beispielsweise eignet sich sehr gut zum Backen. Auch mit Olivenöl können Sie Kuchen backen, allerdings ist Olivenöl sehr geschmacksintensiv und passt gerade zu süßen Backwaren nicht unbedingt. Ein cleverer Trick, um Öl einzusparen, ist Gemüse- oder Obstpüree. Pürierte Zucchini, Möhren, Kürbis oder Bananen machen den Teig auch mit weniger Fett schön saftig.

Den Eiern auf die Schale gerückt
Gerade im Eigelb steckt besonders viel Cholesterin. Sie können also schon deutlich Cholesterin beim Backen einsparen, in dem Sie zwar Eiweiß, aber weniger Eigelb verwenden. Für jedes Eigelb, das Sie auslassen, geben Sie einfach zwei zusätzliche Eiweiß hinzu. Es gibt außerdem Pulver, das mit Wasser oder Sojamilch vermischt als Ei-Ersatz verwendet werden kann. Dann können Sie auf die Zugabe von Eiern komplett verzichten. Ein Ei- und laktosefreies und damit cholesterinarmes Rezept für Schokomuffins gibt es in unserer Rezeptebox. Schmecken Sie den Unterschied?

Tipp: Im Kühlregal finden sich mittlerweile viele Margarinesorten, die explizit eine cholesterinarme Ernährung unterstützen. Diese „Diät-Margarinen“ sind nicht alle zum Backen geeignet. Achten Sie auf den entsprechen Zusatz auf der Verpackung!

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