Null Kalorien und absolut vegan – der Raindrop Cake

Wieder einmal ist ein Kuchentrend aus den USA weltweit in aller Munde. Doch anders als bei Muffin, Cupcake & Co. sind nicht alle restlos begeistert vom sog. Raindrop Cake. Der Null-Kalorienkuchen sieht zwar toll aus und ist auch wesentlich gesünder als andere Backkreationen, nur ist er vielen Kuchenfreunden einfach zu geschmacksneutral. Also, was genau verbirgt sich hinter dem neuen faszinierenden „Life-Style-Kuchen“?

Von Japan über New York in die ganze Welt

Der Raindrop Cake hat im Grunde genommen eine lange Geschichte, denn seine japanischen Wurzeln münden im traditionellen „Wasserkuchen“ (Mizu Shingen Mochi) aus Fernost. In der modernen Variante jedoch, die momentan weltweit für Furore sorgt, hat ihn der New Yorker Koch Darren Wong entwickelt. Aus Japan stammend experimentierte der 36-jährige Amerikaner mehrere Monate lang mit diversen Schimmelpilzen und unterschiedlichsten Zutaten, bis er am Ende die richtige „glibberig-durchsichtige“ Konsistenz hervorbringen konnte.

 

Woraus besteht der Raindrop Cake?

Wer den Raindrop Cake selbst herstellen möchte, muss sich als Erstes von herkömmlichen Zutaten wie Mehl , Zucker, Butter, Eiern und Milch verabschieden. Denn der Kuchen, der an einen Wassertropfen (oder an eine Qualle, wie manche scherzhaft sagen) erinnert, besteht lediglich aus zwei Zutaten: stillem Mineralwasser und Agar Agar. Letzteres ist ein pflanzliches Geliermittel aus Algen, reich an Ballaststoffen, Mineralien und Eisen und somit eine gesunde, vegane Alternative zur tierischen Gelatine. Verfeinert werden kann das Rezept noch mit geröstetem Sojamehl, Kokosblütensirup oder Melasse.

Trotz der wenigen Zutaten ist es nicht ganz einfach, den Raindrop Cake herzustellen, denn das richtige Mischverhältnis zwischen Wasser und Geliermittel ist gar nicht so leicht zu finden. Empfohlen wird z.B. die Kombination aus

  • ¼ l stillem Mineralwasser und
  • 1 TL Agar-Agar-Pulver.

Diese Mischung muss verrührt und in einem Topf kurz aufgekocht werden. Bevor die Masse etwa zwei bis drei Stunden (oder über Nacht) im Kühlschrank abkühlt, sollte sie in eine Schüssel gegeben werden, damit am Ende die Tropfenform herauskommt. Nach dem Kaltstellen sollte die Konsistenz so fest sein, dass man den Kuchen gut stürzen und anschließend mit einem Löffel essen kann. Sojamehl, Kokosblütensirup und Melasse dienen zur Garnierung und verhelfen dem Raindrop Cake zu ein wenig Geschmack, denn ansonsten ist diese Kuchenkreation in der Tat sehr geschmacksneutral. Aber wie gesagt, sie ist gesund, vegan, hält auch einige Zeit lang satt und sieht auf jeden Fall witzig aus.

Tipp: Der Raindrop Cake muss relativ schnell nach der Zubereitung verzehrt werden, da er nach einer halben bis dreiviertel Stunde beginnt, zu zerfließen!

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