Schlanke Kuchen: Fettarm backen

Beim Kochen ist es relativ einfach, Fett einzusparen. Man gibt weniger Öl an die Pasta oder entfernt die Haut am Hähnchen. Aber beim Backen...? Was kann man statt Butter zum Backen nehmen? Es gibt tatsächlich ein paar erprobte Tricks und Alternativen, mit denen man beim Backen Fett und Kalorien einsparen kann, ohne, dass der Geschmack auf der Strecke bleibt.

Öl und Butter im Kuchen ersetzen: Fettarme Alternativen

Butter und Öl sind das Fundament eines jeden Kuchens. Darauf komplett zu verzichten, ist eigentlich nicht möglich. Aber man kann durchaus den Fettgehalt reduzieren, ohne, dass es groß auffällt. Wer die tierischen Fette in der Butter nicht verträgt oder auf seinen Cholesterinspiegel achten muss, kann die Butter problemlos 1:1 durch Margarine ersetzen. Damit ist der Fettgehalt allerdings immer noch der gleiche. Zwar ist es auch möglich, mit Diät-Margarine zu backen, allerdings muss man darauf achten, dass die Margarine ausdrücklich zum Backen geeignet ist. Ansonsten glückt der Kuchen nicht. Im Allgemeinen gelingen Rührkuchen und Hefeteige mit fettreduzierter Margarine etwas besser als ein Mürbeteig.

Kalorienarme Kuchen backen mit Quark und Joghurt

Alternativ kann man den Fettanteil im Backrezept teilweise ersetzen. Beispielsweise reduziert man den Buttergehalt um die Hälfte und füllt die Differenz mit Magerquark auf. Wichtig ist dann allerdings, nicht gleichzeitig an den Eiern zu sparen. Bei Hefegebäck sollte man nicht mehr als ein Viertel des Fettanteils mit Quark substituieren. Auch mit Joghurt funktioniert der Trick: Die Butter oder Margarine ersetzt man mit dem 1,2-Fachen an kalorienarmem Joghurt. Dazu gibt man pro 100 g gesparter Butter einen Esslöffel Grieß in den Teig. Den Teig sollte man vor dem Ausbacken dann ein wenig stehen lassen, damit der Grieß quellen kann. Das Fett komplett durch Joghurt oder Quark zu ersetzen, führt leider zu eher gummiartigen Ergebnissen.

Frucht statt Fett: Apfelmuskuchen und Bananenbrot

Statt Fett kann man Kuchen sehr gut mit Fruchtpüree backen. Steht im Backrezept Öl, kann man einen Teil des Öls durch Apfelmus austauschen, denn es enthält viel Pektin, das im Teig ähnlich wirkt wie Öl. Da das Mus viel mehr Feuchtigkeit enthält als Öl, sollte es jedoch nicht 1:1 ersetzt werden. Der Teig könnte ansonsten zu flüssig werden. Verwendet etwa halb so viel Apfelmus, wie Ihr Öl ersetzen möchtet. Rührt dann noch ein bis zwei Teelöffel Öl unter das Mus, bevor Ihr es in den Teig gebt. Auch Butter könnt Ihr durch Apfelmus ersetzen, um einen Diät-Kuchen zu zaubern.

Auch andere Früchte sind ein leckerer Fettersatz: Beispielsweise kann man Trockenpflaumen mit etwas Wasser pürieren. Bis zu 50 % der Butter kann dadurch 1:1 ersetzt werden. In Rezepten wie Möhrenkuchen, Bananenbrot oder Muffins macht sich Bananenbrei sehr gut als fettarme Zutat. Tipp: Wenn es schnell gehen soll, tut es auch Fruchtpüree aus dem Gläschen für Babys.
 

Zusatztipp – Versteckte Kalorienbomben: In Zutaten wie Mandeln und Nüssen verstecken sich im Kuchen zusätzliche Fette. Es lässt sich erstaunlich viel an Kalorien einsparen, in dem man etwas weniger davon verwendet. Im Kuchenteig kann man die Hälfte davon durch kernige Haferflocken ersetzen. Bei Muffins streut man ein wenig von den kleinen Kalorienbomben einfach oben drauf, anstatt sie in rauen Mengen in den Teig zu geben. Dann rösten Mandeln & Co. noch beim Backen und werden dadurch intensiver im Geschmack. Außerdem sehen Muffins so auch ohne Zuckerglasur schon hübsch aus.

 

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