Karamellgitter – Wenig Aufwand, viel Applaus

Selbstverständlich sind Kuchen ohne viel Chichi eine tolle Sache. Aber manchmal putzt sich eben auch ein eigentlich bescheidener Kuchen gerne ein wenig heraus. Zum Geburtstag beispielsweise oder wenn Gäste kommen. Über ein goldbraunes Karamellgitter freuen sich Kuchen, Bäcker und Gäste gleichermaßen, denn es sorgt für viel Aufsehen bei einem vergleichsweise überschaubaren Aufwand.
Karamellgitter selbermachen

Das Karamellgitter kennst Du sicher: In Restaurants prangt es oft auf Desserts und macht aus einem einfachen Vanilleeis einen Nachtischtraum. Dazu knackt es noch so schön beim Zerbeißen und schmilzt im Mund süß dahin. Für Patissiers sind Karamellgitter eine schnelle Lösung. Mit ein wenig Übung bekommt man es auch zu Hause recht gut hin.

 

 

 

 

Karamell kochen: So gelingt’s


Für Karamell brauchst Du nicht viel: Zucker, einen guten Topf mit möglichst dickem Boden, einen Kochlöffel und etwas Backpapier. Schon kann es losgehen. Wer noch nie mit Karamell gearbeitet hat, sollte sich allerdings ein wenig Zeit zum Experimentieren geben. Für einen Probelauf reichen 100 bis 200 Gramm Zucker aus. Schmelze den Zucker bei mittlerer Hitze im Topf. Damit nichts anbrennt, rühre dabei mit einem Holzlöffel regelmäßig um. Der Zucker wird erst flüssig, verfärbt sich dann leicht gelblich, bevor er den typischen goldenen Karamellton annimmt. Die Flüssigkeit sollte dann zäh sein und die Konsistenz von Sirup angenommen haben. Dann ist der Karamell so weit, dass Du damit arbeiten kannst.
Nimm nun den Topf vom Herd. Aber Achtung: Karamell wird schnell hart und ist daher nur kurzzeitig zu verarbeiten. Wenn Du merkst, dass die Masse zu fest wird, kannst Du den Topf auf die heiße Herdplatte zurückstellen. Dann sollte der Karamell nach einer kurzen Weile wieder etwas flüssiger werden und Du kannst weiter damit arbeiten.

 

Deko mit Karamellgitter, Engelshaar & Co.

Für ein Karamellgitter tauchst Du eine Gabel in die Zuckermasse und ziehst damit Fäden auf dem Backpapier. Je nachdem wie groß das Gitter werden soll, ziehst Du mit der Gabel mehrmals, gerade und quer, Linien. Karamell wird sehr schnell hart. In wenigen Minuten ist Dein Karamellgitter verzehrfertig. Du kannst es leicht vom Backpapier lösen und als Dekoration auf Kuchen, Süßspeisen und Desserts verwenden. Mit ein wenig Übung gelingen Dir auch noch weitere Kunstwerke aus Karamell. Beispielsweise kannst Du kleine Körbchen formen, in dem Sie das Karamellgitter über eine umgestülpte, mit Öl eingepinselte Keramikschüssel ziehen. Das Karamellkörbchen ist eine schöne Variante, um Früchte zu servieren. Einzelne Fäden lassen sich auch um Kochlöffel drehen. Dann erhältst Du Spiralen oder auch Engelshaar genannt. Auf einer Mandel-Ricotta-Torte kommen die göttlichen Löckchen besonders schön zur Geltung.
Auch unseren kürzlich vorgestellten Whoopie Pies kann man mit einer entsprechenden Karamelldeko das i-Tüpfelchen verpassen.

Tipp: So schnell, wie Deine Karamelldeko hergestellt wurde, so schnell sollte man sie auch verzehren. Karamell zieht nämlich Feuchtigkeit und wird schon nach einigen Stunden matschig. In einer luftdicht verschlossenen Dose hält sich Karamelldeko ein paar Tage.

Social-Media

      

Newsletter

Anmelden