Perfekt aufs Backen eingestellt. Küchenequipment, das beim Gelingen hilft

Wer ungetrübte Freude am Backen haben möchte, der braucht das entsprechende Equipment. Und dieses kann auf zweierlei Wegen in die private Backstube einziehen: Zum einen wenn ohnehin die Planung einer Küche ansteht oder zum anderen mit dem entsprechenden Back-Equipment, das zur fest installierten Einrichtung on top kommt.
Hilfreiches Küchenequipment

Die Planung einer back-freundlichen Küche

Die Planung einer neuen Küche ist für Backfreunde mindestens ebenso großartig wie das Entdecken und Ausprobieren eines neuen Rezepts. Wer seine private Backstube von der Pike auf mitplanen darf, der kann sich diese so einrichten, dass die leckersten Kreationen im Handumdrehen entstehen können. Das gehört zu einer back-freundlichen Küche auf jeden Fall dazu:

Üblich ist ein Elektroherd samt Backofen. Wer nicht nur gerne mit Mehl, Zucker und Salz hantiert, sondern auch gerne den Kochlöffel schwingt, der setzt vielleicht auf eine Kombination aus Elektrobackofen und Gaskochfeld. Nachdem der Preis längst nicht mehr das Qualitätsmerkmal Nummer 1 ist, ist es wichtig, weitere Testkriterien auszumachen. Die Stiftung Warentest hat einige Backöfen auf den Prüfstand gestellt und kommt zu dem Fazit (neben der offiziellen Bewertung): Rein auf die Backhinweise zu achten, macht noch längst keinen leckeren Kuchen. Häufig muss mit Blick auf die Grad-Zahl und die Backzeit nachjustiert werden.

Beliebt sind nützliche Zusatzfunktionen. Laut AMK (Arbeitsgemeinschaft „Die moderne Küche“) sind diese technischen Finessen besonders beliebt: „Beispielsweise Backöfen mit komfortabler Selbstreinigung, wie Pyrolyse, Katalyse oder Hydrolyse sowie die flüsterleisen, super energieeffizienten und turboschnellen Geschirrspüler.“

Neben dem Equipment gilt bei der Planung einer back-freundlichen Küche auch: Der Hobbybäcker muss Platz und reichlich Steckdosen griffbereit haben. Das heißt für die Planung der Küche, dass eine Arbeitsplatte eingeplant werden muss, die Raum bietet, um zu kneten und die Zutaten bereitzustellen. Um die nützlichen Küchengeräte auch eben dort betreiben zu können, wo sie auch stehen und wo gebacken wird, ist es wichtig, bereits bei der Planung auf eine ausreichende Anzahl an Steckdosen zu setzen.

Brotteig

Wer bei der Küchenplanung ebenso wie beim Backen selbst Hand anlegen möchte, der kann dies mittels einer Software nun auch verwirklichen. 6 Küchenplaner im Überblick ermöglichen dem Hobbybäcker, sein Backeldorado perfekt zu designen. Praxistipp: Wer mit einem Küchenplaner arbeiten möchte, der sollte zunächst den Raum vermessen. Anschließend werden die Daten im Programm dokumentiert. Falls bereits Anschlüsse für Wasser und Starkstrom vorhanden sind, müssen diese ebenso vermerkt werden. Nun sind der Phantasie kaum mehr Grenzen gesetzt. Neben den grundsätzlich nötigen Teilen (Spüle, Herd, Ofen, Spülmaschine und Kühlschrank) dürfen in einer back-freundlichen Küche natürlich der Arbeitsbereich und der Platz für die wichtigsten Küchengeräte nicht fehlen.

Beim Back-Equipment gibt es Must-haves und neue Trends

Must-Haves

Eine Küchenmaschine, die knetet, hackt, schlägt, verquirlt und viele weitere manuelle Tätigkeiten übernimmt ist in der Küche eines Hobbybäckers ein Must-have. Praxistipp: Wer den Platz hat, sollte zu jedem Gerät eine zweite Schüssel haben. So kann das Backen in einem Schwung durchgezogen werden – ohne zwischendurch abzuspülen. Verfügt die Küchenmaschine über einen Standfuß, sorgt das für einen bequemen Backvorgang, ohne dass der Rührer selbst geschwungen werden muss. Auch sollte es eine für die Backutensilien reservierte Schublade geben, in der Tortenringe, Nudelholz und alle weiteren Utensilien zentral Platz finden, ohne dass jedes Mal die halbe Küche durchkreuzt werden muss, um eine Backform zu finden.

Diese Trends zeigen sich darüber hinaus mit Blick auf die heimischen Hobbybäcker-Backstuben:

Silikon oder herkömmliche Backform. Bei dieser Entscheidung scheiden sich wahrlich die Geister. Gefühlt sieht die Backform-Landschaft nämlich so aus: Wer in Metall backt, gehört fast schon zum alten Eisen, denn Silikon-Backformen liegen im Trend. Was gut an den quietschbunten, weichen Formen ist, ist Folgendes: Sie lassen sich gut reinigen und sind häufig sogar spülmaschinentauglich. Zudem brauchen sie weniger Platz im Schrank. Der größte Nachteil ist, dass sich die Backwaren, die häufig sehr kleinteilig sind, nicht so einfach herauslösen lassen, wie dies oftmals angepriesen wird. Mit Blick auf die schädlichen Nebenwirkungen von erhitztem Silikon sollten Interessenten ausschließlich auf getestete Markenware setzen.

Klein, kleiner, Mini-Cakes. Der Trend zeigt, dass Kuchen und Dessert längst nicht mehr mächtig und üppig sein muss, sondern zunehmend häufiger klein und handlich sein darf. Sogenannte Naked Cakes sind hierfür ein gutes Beispiel. Auf den ersten Blick scheint es, als hätte der Bäcker die Glasur vergessen, denn die einzelnen Schichten des Mini-Kuchens (den es auch in der großen Variante gibt), sind zu sehen. Verzichtet wurde aber auf die Hülle. Push Up Cake Pops sind die Weiterentwicklung des Holzstäbchen-Kuchens, der längst nicht mehr wegzudenken ist. Wer auf der Suche nach einem neuen Trend ist, setzt nun auf Schichtkuchen im Push Up Becher. Verzehrt wird das leckere Naschwerk dann wie ein Eis. Und mit dem passenden Equipment gelingt das kleine Gebäck sicher.

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