Viel Genuss für wenig Geld

„Billig kauft man immer zweimal“ ist ein Spruch, der sich sicherlich häufig genug bewahrheitet. Beim Backen trifft das nicht unbedingt zu. Genuss und ein knappes Budget können durchaus zusammenpassen. Sparen kann man nicht nur bei den Zutaten, sondern beispielsweise auch beim Strom.
Viel Genuss für wenig Geld

Günstig backen bedeutet nicht, auf Qualität verzichten zu müssen. Das „Was“ beim Einkaufen ist tatsächlich weniger entscheidend, als das „Wann“ und „Wo“ und das „Wie viel“.

Sparen beim Backen: Ja! Verzichten: Nein!

Im Schnitt wirft jeder Deutsche über 80 Kilo Lebensmittel im Jahr weg. Auch weil viele das Mindesthaltbarkeitsdatum als Wegwerf-Aufforderung deuten. Dabei ist die Mindestdauer wörtlich zu nehmen und nicht der Verfallstag. Die besten Kontrolleure sind ohnehin Augen, Nase und Zunge. Butter ist kurz vor Ablauf oft stark preisreduziert: Ruhig mehrere Pakete kaufen und ab ins Gefrierfach. Um möglichst wenig wegzuschmeißen, solltet Ihr die Vorräte im Auge behalten. Auch die richtige Lagerung ist von Bedeutung: Mehl zum Beispiel hält sich in einem verschlossenen Behälter länger. Schrumpelige Äpfel schmecken beim Direktverzehr vielleicht nicht mehr, eignen sich aber hervorragend zum Backen von Apfelkuchen. Obst und Gemüse ist meistens günstiger, wenn es passend zur Saison gekauft wird. Oft lohnt sich auch der Weg zu regionalen Bauernhöfen.

 
Strom sparen beim Backen

Nicht nur bei den Backzutaten lässt sich Bares sparen. Auch für den Backvorgang selber gibt es Tipps, um den Strom und damit die Kosten zu reduzieren. Zwei in einem: Bei Ober- und Unterhitze lassen sich auf einer Ebene direkt zwei Kuchen unterbringen. Wer Plätzchen backt, macht dies besser an wenigen Tagen und in größeren Mengen als umgekehrt. Ist der Backofen einmal warm, verbraucht er weniger, als wenn er immer wieder aufgeheizt wird. Die Backofentür solltet Ihr möglichst selten öffnen und bei längerer Backdauer auch die Nachwärme nutzen – sie reicht meistens bis zu zehn Minuten.

 

 

Tipp: Backpapier lässt sich mehrfach verwenden. Beim Plätzchenbacken ist das auf jeden Fall die günstigere Alternative zum Einfetten des Backbleches.

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