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Tipps vom Profi

Tipps vom Profi

Auch wenn Sie vielleicht schon zu den fortgeschrittenen Hobby-Bäckern gehören - bestimmt ist bei den folgenden Profi-Tipps auch für Sie die ein oder andere nützliche Hilfestellung dabei.

Wir haben unsere Tipp-Sammlung in verschiedene Kategorien unterteilt - wechseln Sie einfach zwischen den Tabs hin und her. Darunter können Sie dann die jeweiligen Tipps aufklappen. Viel Spaß!

Verwendung von Dinkelmehl Type 630

Dinkelmehl Type 630 lässt sich wie ein Weizenmehl der Type 405 einsetzen. Einfach die in der Rezeptur angegebene Menge Weizenmehl durch das Dinkelmehl ersetzen.

Backen mit Vollkornmehl Weizen

Vollkornmehl Weizen bindet mehr Flüssigkeit als Weizenmehl der Type 405. Daher sollte man beim Backen mit Vollkornmehl Weizen ca. 10% mehr Flüssigkeit zugeben.

 

 

Eiweiß aufschlagen

Beim Aufschlagen von Eiweiß müssen Schüssel und Quirle absolut fettfrei und sauber sein. Der Eischnee bleibt außerdem besser steif, wenn man eine Prise Salz zugibt. Wenn er sich nach dem Schlagen mit einem Messer schneiden lässt, hat er die richtige Konsistenz. 

Butterverarbeitung

Am besten lässt sich zimmerwarme Butter oder Margarine schaumig schlagen. Diese nimmt besonders viel Luft auf und der Teig wird sehr fein.

Teig problemlos ausrollen

Mürbe- oder Hefeteig lässt sich besonders gut ausrollen, wenn man ihn zwischen zwei bemehlte Frischhaltefolien legt. 

Hilfe aus der Kälte

Stellen Sie Backformen nach dem Einfetten für eine Weile ins Gefrierfach. So verbindet sich das Fett während des Backens nicht mit dem Teig und der Kuchen lässt sich später leichter stürzen.

Haltbarkeit von Plätzchen

Plätzchen sind von Sorte zu Sorte unterschiedlich haltbar. Dabei gilt: Je höher der Zuckeranteil in dem Plätzchenteig ist, desto haltbarer sind sie. Je mehr Fett in dem Teig ist, desto schneller können Geschmacksveränderungen auftreten. Diese treten in der Regel aber erst nach 2-3 Monaten auf. Am besten bewahrt man die Plätzchen übrigens in einer Blechdose auf.

Wann ist der Kuchen fertig?

Führen Sie die Garprobe bei einem Kuchen durch Einstechen mit einem dünnen Holzstäbchen durch. Der Kuchen ist erst durchgebacken, wenn das Holzstäbchen ganz sauber herausgezogen werden kann und keine Teigreste daran festkleben.

Einfrieren von Kuchen

Verpacken Sie den gebackenen Kuchen noch im lauwarmen Zustand und frieren Sie ihn direkt nach dem Abkühlen ein. So behält er seine Frische und schmeckt nach dem Auftauen wie frisch gebacken.

Kuchenglasur

Kuchenguss aus Fruchtsaft bzw. Rum und Puderzucker trocknet besonders gut, wenn er auf das noch warme Gebäck aufgebracht wird. Durch mehrmaliges Glasieren ergibt sich eine intensive Farbe und eine interessante Struktur.

Biskuitboden zerbrochen?

Einfach die Bruchstelle mit Eiweiß bestreichen und vorsichtig zusammendrücken.

Leckere Teigvariationen

Für eine Schokoladen- oder Nuss-Variation des Biskuitteiges einfach 1/4 des Mehles durch Kakaopulver oder gemahlene Nüsse ersetzen.

Biskuitteig sofort backen

Der fertige Teig muss sofort gebacken werden, sonst verliert der Eischnee an Volu-men und der Teig fällt wieder in sich zusammen.

Wann ist der Teig fertig?

Ein Biskuitteig ist fertig, wenn die Oberfläche fest ist und einem leichten Fingerdruck standhält.

Biskuitrolle schneiden

Um eine Biskuitrolle in schöne Stücke zu schneiden, taucht man das Messer vor dem Schneiden in heißes Wasser und trocknet es dann ab.

Biskuitboden teilen

Soll ein Biskuitboden geteilt werden, lässt man ihn zunächst gut auskühlen und verwendet zum Schneiden ein Messer mit großer gerader Klinge oder einen starken Bindfaden.

Saftiger Biskuit

Besonders saftig wird ein Biskuit, wenn Sie ihn nach dem Backen mit etwas Fruchtsaft tränken.

Brandteig sofort weiterverarbeiten

Brandteig sollte sofort weiterverarbeitet werden, da er sonst nicht mehr optimal aufgehen kann und seinen luftigen Charakter verliert.

Luftblasen vor dem Backen aufstechen

Falls sich bei der Teigherstellung Luftblasen gebildet haben, sollten diese vor dem Backen aufgestochen werden, damit der Teig die gewünschte Form erhält.

Abstand halten beim Backen

Achten Sie z.B. bei Windbeuteln darauf, dass der Teig mit genügend Abstand auf das Backblech gesetzt wird: Der Brandteig verdreifacht sein Volumen beim Backen!

Gebäck mit Füllung

Gebäck zum Füllen sollte nach dem Backen sofort aufgeschnitten werden, damit der Dampf entweichen kann und der Teig schön knusprig bleibt.

Multitalent Brandteig

Aufgrund seines neutralen Geschmacks eignet sich der Brandteig sowohl für süße als auch für herzhafte Füllungen.

Besonders gutes Gelingen

Brandteig gelingt besonders gut, wenn man den Teig in eine gekühlte Rührschüssel umfüllt, bevor die Eier untergemischt werden. So können sie auch nicht gerinnen.

Woran erkenne ich frische Hefe?

Frische Hefe erkennt man an ihrer trockenen Konsistenz, der hellgrauen Farbe und ihrem feinsäuerlichen Geruch und Geschmack. Hefe mit einer harten, rissigen Oberfläche sollte dagegen nicht mehr verwendet werden.

Hefeteig noch lockerer und bekömmlicher?

Mit lauwarmem Joghurt oder Buttermilch gelingt dies sofort.

Zutaten mit Zimmertemperatur

Auch für einen Hefeteig sollten zimmerwarme Zutaten verwendet werden. Denken Sie also rechtzeitig daran, die benötigten Utensilien aus dem Kühlschrank zu nehmen.

Einsatz von Trockenhefe

Der Einsatz von Trockenhefe spart Zeit beim Backen, denn sie wird im Gegensatz zu frischer Hefe nicht zu einem Vorteig verarbeitet, sondern direkt mit den anderen Zutaten verknetet. Teig dann ca. 20 Minuten gehen lassen.

Gehzeit und Temperatur

Hefeteige sollten an einem warmen Ort mindestens ½ Stunde zugedeckt gehen. Hierbei vermehren sich die Hefezellen und der Teig geht auf. Ist der Teig hingegen zu großer Hitze (über 45°C) ausgesetzt, sterben die Hefezellen ab.

Köstliche Gebäckvariationen

Mit verschiedenen Früchten belegt und gebacken, kann aus einem Hefeteig schnell ein leckerer Blechkuchen gezaubert werden. Mit Tomatensauce und herzhaften Zutaten können Sie im Handumdrehen eine Pizza machen. Verzichten Sie hier jedoch auf Zucker im Teig.

Goldgelbe Kruste

Besonders schön sehen Hefegebäcke und Teilchen aus, wenn man sie vor dem Backen mit einer Mischung aus Eigelb und Kondensmilch einpinselt. Das fertige Gebäck erhält so einen schönen goldgelben Glanz.

Lockerer Teig

Für einen besonders lockeren Teig und eine schöne Kruste stellt man während des Backens einen Topf mit Wasser auf die unterste Schiene des Backofens.

Gekühlte Zutaten

Achten Sie drauf, dass alle Zutaten gut gekühlt sind. Mürbeteig verträgt keine Wärme, er wird sonst weich und klebrig. Auch die Hände sollten gekühlt werden, einfach vorher mit kaltem Wasser abwaschen.

Vor dem Backen einstechen

Stechen Sie den Mürbeteig vor dem Backen mehrmals mit der Gabel ein, dann wirft er keine Blasen.

Elastischer Teig

Der knusprige Mürbeteig bricht nicht so leicht, wenn man dem Teig 1 Esslöffel Essig zufügt.

Der Teig klebt?

Sollte Ihr Mürbeteig kleben, stellen Sie ihn einfach noch einmal kalt. Denn wenn das Fett kalt ist, klebt der Teig nicht mehr. Vermeiden Sie in diesem Fall die Zugabe von Mehl – das macht den Teig rissig und brüchig.

Besonders zarter Mürbeteig

Um einen besonders zarten und mürben Mürbeteig herzustellen, anstelle des gan-zen Eis nur Eigelb verwenden.

Aufbewahrung

In ein feuchtes Tuch oder in Frischhaltefolie gewickelt, lässt sich der Teig bei kühler Lagerung mehrere Tage aufbewahren.

Auskühlen

Nach dem Backen sollte das Mürbeteiggebäck vollständig auskühlen. Erst dann ist der Teig wie gewünscht „knusprig und mürbe“.

Lockerer Teig

Quark-Öl-Teig wird besonders locker, wenn der Wasseranteil im Teig so gering wie möglich ist. Deshalb den Quark vor der Verwendung immer abgießen.

Feiner Geschmack

Ersetzen Sie das Öl durch Pflanzenmargarine, so erhalten Sie einen besonders feinen Geschmack.

Optimal für fettarme Rezepte

Durch seinen Quark-Anteil ist der Quark-Öl-Teig eine besonders fettarme Variante und eignet sich besonders für leichte Rezepte.

Welches Öl ist das Richtige?

Verwenden Sie für Quark-Öl-Gebäck immer geschmacksneutrales Speiseöl, wie z.B. Rapsöl. So sind Sie flexibel in der Rezeptgestaltung und können den Teig mit vielen Zutaten kombinieren.

Glatter Teig

Für einen besonders glatten Teig erst die Knethaken des Handrührgerätes benutzen und zum Schluss mit den Händen weiterkneten.

Gebäck frisch verzehren

Gebäck aus Quark-Öl-Teig sollte möglichst immer frisch verzehrt und nicht zu lange aufbewahrt werden. Dann schmeckt es am besten.

Rührteig direkt backen

Rührteig sollte nicht lange stehen, sondern direkt gebacken werden – sonst verbraucht das Backpulver schon vor dem Backen seine ganze Energie.

Lockerer Teig

Tipp 1: Besonders locker wird Rührteig, wenn Sie die Eidotter vor dem Hinzufügen schaumig schlagen. Aber auch ein Schuss Mineralwasser oder etwas Joghurt geben dem Teig eine schöne, lockere Konsistenz.

Tipp 2: Pulverförmige Zutaten wie Mehl, Backpulver oder gemahlene Nüsse immer miteinander vermischen und erst zum Schluss unterrühren. So wird der Teig schön locker.

 

 

Zutaten mit Zimmertemperatur

Rührteig gelingt besonders gut, wenn alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Nehmen Sie daher Eier und Fett schon ca. 2 Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank.

Backformen nicht zu hoch befüllen

Backformen sollten immer nur zu 3/4 mit Teig befüllt werden, da dieser beim Backen aufgeht und sonst überläuft.

Teig zu fest?

Falls der Teig zu fest ist, können Sie bedenkenlos 3-4 Esslöffel Milch hinzufügen. Schön fruchtig wird der Teig mit Säften, aromatisch mit Rum.

Knusprige Kruste

Bestreuen Sie den Rührteig vor dem Backen mit Zucker, so karamellisiert dieser im Backofen und der Kuchen erhält eine besonders knusprige und aromatische Oberfläche.

Variation Schokoladenteig

Für einen Schokoladenteig (z.B. beim Marmorkuchen) kann anstelle von Kakaopulver auch Schokoladenpulver verwendet werden, dafür muss aber der Zuckergehalt reduziert werden.

Weiße Schokoladenglasur

Bei der Verarbeitung von weißer Kuvertüre empfiehlt es sich, etwas Kokosfett unterzurühren. Dadurch wird die Schokoladenmasse flüssiger und streichfähiger.

Individuelle Schokoladenornamente leicht gemacht

Die gewünschten Muster auf Papier vorzeichnen, Pergamentpapier darüber legen und die Formen mit flüssiger Kuvertüre und einer feinen Tülle nachspritzen. Sind die Ornamente ausgekühlt, lassen sie sich gut lösen.

Gitter-Verzierungen für Kuchen

Schneiden Sie aus Mürbeteig mit einem Teigrädchen feine Streifen aus und bestreichen Sie diese mit Eigelb. Dann die Streifen gitterförmig auf den Kuchen legen und mitbacken.

Schneller Zuckerguss

Einen Zuckerguss stellen Sie ganz einfach aus Puderzucker und Zitronensaft her. Bei 3 Esslöffeln Puderzucker benötigen Sie ca. 1 Esslöffel Flüssigkeit.

Raffinierte Zuckergussdekorationen

Aus einem einfachen Zuckerguss werden raffinierte Muster, wenn eine Hälfte auf den Kuchen gestrichen wird, der Rest mit Lebensmittelfarbe vermischt und mit einer Gabel als Fäden über dem Kuchen verteilt wird. Mit einem Zahnstocher in unterschiedliche Richtungen gezogen entsteht ein marmorartiges Muster.

Krokant selbstgemacht

Etwa 100 g Zucker in einem Topf schmelzen lassen und etwa 200 g gehackte Mandeln oder Nüsse untermischen. Masse auf ein gefettetes Blech streichen und auskühlen lassen. Krokant mit einem Nudelholz gleichmäßig zerbröseln.

Blütendekoration

In Zuckersirup eingelegte Blütenblätter, wie Veilchen-, Jasmin- oder Rosenblüten, machen aus jeder Torte eine Augenweide.

Schokoladenraspel

Zum Verzieren von Kuchen oder Torten einfach mit einem Sparschäler feine Raspel von einer gekühlten Tafel Schokolade abreiben. Lecker dafür sind besondere Schokoladensorten wie Cappuccino oder Zartbitter.

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