Brot

Deutschland ist Weltmeister im Brotbacken – nirgendwo sonst gibt es mehr Brotsorten! Und die deutschen Handwerksbäcker achten auf Qualität.
Fast 3.200 Brotspezialitäten der Innungsbäcker sind im Brotregister eingetragen. Wusstest Du, dass das deutsche Kulturgut Brot als immaterielles UNESCO-Kulturerbe anerkannt ist?

Und es gibt noch mehr: Denn auf Ich liebe Backen findet Ihr ganz viele Rezepte für Brot, die zum großen Teil von unseren fleißigen und kreativen Usern stammen. Wir freuen uns auch auf Dein Brotrezept.

 

Stullenrezepte

 
Rezept-Ideen
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perfekt zu Gegrilltem, Kurzgebratenen etc
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...mmh, schmeckt besonders gut, wenn es mit frischer Butter bestrichen wird.
Tomatenstulle mit Rührei
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Probier mal diese Tomatenstulle mit Rührei. Das Rezept wurde von unseren Profibäckern mit dem...
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Eier mit Quark verrühren. Dann die anderen Zutaten langsam dazugeben und währenddessen mit...
Frühstücksbrötchen Herzform
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Leicht süßer Hefeteig wird zu herzigen Brötchen – nicht nur zum Valentinstag eine schöne...

Beliebte Brotsorten

Trotz der großen Artenvielfalt, die in der Bäckerei vorzufinden ist, lassen sich einige Grundtypen identifizieren, aus denen die Varianten entstehen.
Am weitesten verbreitet ist das Mischbrot, das aus unterschiedlichen Getreidesorten besteht. Im Vollkornbrot können ebenfalls mehrere Getreidearten enthalten sein.  Beim Weißbrot spielt Weizenmehl die Hauptrolle. Auch Toastbrot, das die Grundlage für ein leckeres Sandwich bilden kann, gehört zu diesem Typ. Roggenbrot ist dunkler und besitzt oft eine härtere Kruste.

Mischbrot

Als Basis für das Mischbrot, das regional auch als Graubrot bezeichnet wird, dient ein Sauerteig oder Hefeteig mit einer Mischung aus Weizenmehl und Roggenmehl. Sofern überwiegend Roggenmehl enthalten ist, spricht man von einem Roggenmischbrot. Falls mehr als die Hälfte des Mehls Weizenmehl ist, gehört das Mischbrot zu den Weizenmischbroten.
Weizenmischbrot schmeckt milder und ist etwas lockerer, Mischbrot mit einem hohen Anteil an Roggenmehl besitzt einen kräftigeren Geschmack und eine längere Haltbarkeit.
Eins der bekanntesten Mischbrote ist das Paderborner Landbrot.

Weißbrot

Das Weißbrot verdankt seine helle Farbe dem Einsatz von Weizenmehl und trägt daher auch den Namen Weizenbrot. Der Anteil von Weizenmehl muss bei mindestens 90 % des verwendeten Mehls liegen. Die Geschichte des Weißbrots reicht bis ins alte Rom und Ägypten zurück. Toastbrot ist ebenfalls ein Brot aus Weizenmehl.

Roggenbrot

Im Roggenbrot stecken mindestens 90 % Roggenmehl, die dem dunklen Brot seine Farbe verleihen. Wer Roggenbrot backen will, sollte auf Sauerteig setzen. Denn erst durch die sogenannte Sauerteigführung wird das Roggenmehl backfähig – andernfalls würden die Enzyme, die im Mehl enthalten sind, zu viel Stärke abbauen. Auch Kleber kann sich im Brotteig aus Roggenmehl aufgrund von Schleimstoffen nicht bilden.

Vollkornbrot

Wer ein Vollkornbrot backen möchte, braucht als Zutaten neben Vollschrot oder Vollmehl auch Hefe oder Sauerteig sowie Wasser, Salz und weitere Gewürze. Die Getreidesorte spielt dabei eine untergeordnete Rolle – je nach Mengenanteil kann das Endprodukt aber ein Weizenvollkornbrot, ein Roggenvollkornbrot oder ein Hafervollkornbrot sein. Im Mehrkornbrot sind mehrere Getreidearten enthalten.
Wurde das Vollkornbrot ursprünglich aus Schrot und Körnern gebacken, so darf mittlerweile auch ausgemahlenes Vollgetreide zum Einsatz kommen.
Schwarzbrot ist vor allem im norddeutschen Raum eine gängige Bezeichnung für Vollkornbrote aus Schrot und Korn. Allerdings wird der Begriff häufig auch für lagerfähige Brote ohne Keimling verwendet.

Dinkelbrot

Dinkelbrot erfreut sich wachsender Beliebtheit. Dinkel ist eine sehr vielseitige und bekömmliche Weizensorte, die in vielen Fällen eine gute Alternative für Allergiker darstellt. Dinkelmehl schmeckt leicht nussig. Es enthält viel Eiweiß sowie zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine, dazu viele sättigende Ballaststoffe bei vergleichsweise wenigen Kalorien. Beim Dinkelbrot kommt statt des bei vielen anderen Brotsorten verwendeten Sauerteiges Hefe zum Einsatz. Wenn Du Dein Dinkelbrot selber backen willst, kannst Du nach Herzenslust Körner und Gewürze hinzufügen.

Was macht Brot so gesund?

Was ein besonders gesundes Brot ist, hängt von den Zutaten ab. Brot macht weder dick noch dumm, sondern die Kohlenhydrate im Brot machen nachhaltig satt. Das beweisen aktuelle Studien. Das Backwerk enthält viele Vitamine und Nährstoffe, insbesondere, wenn es mit Vollkornmehl hergestellt ist. Vollkornbrot hat einen hohen Anteil an Ballaststoffen, dadurch beugt es gegen Verstopfung und Gallensteine sowie erhöhte Cholesterin- und Zuckerwerte im Blut vor. Vollkornbrot ist vor allem für B-Vitamine ein guter Lieferant, ebenso für die Mineralien Magnesium, Zink, Jod und Fluor. Hundert Gramm Roggenvollkornbrot enthalten über fünf Mikrogramm, was die Jodwerte von Milch und den meisten Fleisch- und Gemüsesorten übertrifft. Brot mach dann dick, wenn man, wie von allem, zu viel isst - wobei es dabei auch massiv darauf ankommt, womit man sein Brot belegt oder bestreicht.

Trotzdem kann es sein, dass Du die eine oder andere Brotsorte besser oder schlechter verträgst. Menschen mit der Lebensmittelunverträglichkeit Zöliakie reagieren empfindlich auf das Klebereiweiß Gluten und greifen deswegen zu glutenfreiem Brot.

Mit der Low-Carb-Bewegung wurde auch nahezu kohlenhydratfreies Brot salonfähig. Das Brot fast ohne Kohlenhydrate besitzt einen besonders hohen Anteil an Proteinen und kann im Rahmen einer Diät eine gute Wahl sein und dabei richtig gut schmecken. Eiweißbrot ist im Handel erhältlich, Du kannst es aber auch selber backen. Hierbei kombinierst Du geschrotete Leinsaat mit Eiern, viel Eiweiß, etwas Backpulver, Salz und Olivenöl.

Brot selber backen – ganz einfach

Industriell hergestellte Brote enthalten fast immer Zusatzstoffe. Wenn Du sicher sein willst, welche Zutaten in Deiner Nahrung sind, dann kannst Du auch Dein Brot ganz einfach selber backen. Dazu brauchst Du nur wenig: Fast immer ist ein Hefeteig oder ein Sauerteig die Grundlage. Wenn Du diese beiden Teigarten beherrschst, kannst Du immer wieder variieren und neue Brotrezepte ausprobieren.
Den Hefeteig als Grundteig haben wir als Rezept für Dich vorbereitet. Auch das Brotbacken mit Sauerteig ist einfach, wenn man weiß, wie es geht:  Ein Rezept für Sauerteig, der für Roggenbrot unverzichtbar ist, liegt in unserer Rezeptebox bereit.

Wenn Du Brot selber backen, etwas ein Vollkornbrot ein Landbrot willst, findest Du in unserer Rubrik „Brot und Brötchen“ bestimmt das passende Rezept.

Es soll mal etwas Anderes sein?

Warum nicht einmal ein Nussbrot backen? Beim Walnussbrot kommen Walnüsse mit in den Teig und verleihen dem Brot einen einzigartigen, nussigen Geschmack.
Außerdem besticht ein knuspriges Käsebrot oder ein Zwiebelbrot durch sein Aroma.
Im Kartoffelbrot stecken, wie der Name schon sagt, geriebene Kartoffeln mit drin. Du kannst es auch als glutenfreies Brot backen.

Die richtige Aufbewahrung von Brot

Die Haltbarkeit von Brot hängt so einem großen Teil von der richtigen Lagerung ab. Wird es zu feucht, kann sich Schimmel bilden, der das Brot ungenießbar macht.
Unser Artikel zeigt Dir, wie Du Brot richtig aufbewahrst und warum Du Dein Brot nicht im Kühlschrank lagern solltest.
Und wenn Du eingefrorenes Brot einmal schnell auftauen willst: Der Backofen, die Mikrowelle und der Toaster sind Deine Freunde. Am besten lässt Du das gefrorene Brot kurz antauen, damit es beim Auftauvorgang nicht hart wird. Damit es schmeckt wie frisch gebacken, kannst Du ein leicht feuchtes Geschirrtuch um das Brot wickeln.

Was kommt bei Euch aufs Brot?

Egal ob selbst gebacken oder beim Bäcker gekauft: Beim Belegen Eures Brotes habt viel Gestaltungsspielraum. Uns interessiert brennend, was bei Euch aufs Butterbrot oder die Stulle, Bemme, Schnitte, Knifte kommt. Ein Brotbelag aus Wurst oder Käse? Gemüse und Salat? Ein leckerer, selbstgemachter Brotaufstrich? Süß oder herzhaft?

Reicht Eure besten Rezepte für Butterbrote ein, um bei unserem Gewinnspiel die Chance auf einen der tollen Preise für Backfans zu haben! Und wenn Ihr einfach nur Euer selbst gebackenes Brot nach Lust und Laune belegt: Stellt Euer Brotrezept ein, um am Gewinnspiel teilzunehmen!

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