Biskuitteig

Streng genommen ist Biskuit gar kein Teig, sondern eine Masse, die zu großen Teilen aus Eiern besteht. Aber backen kannst Du mit der Biskuitmasse trotzdem ganz prima – sie ist Deine zuverlässige Begleiterin, wenn Du besonders lockere Böden für Deine Torten benötigst.

Rezept-Ideen

Wofür eignet sich Biskuitteig?

Biskuit ist sehr vielseitig: Als Tortenboden ist er leicht und tragfähig. Du kannst einen rechteckigen Biskuitboden aber auch sehr einfach mit einer fruchtig-sahnigen Creme bestreichen und anschließend rollen – fertig ist die Biskuitrolle!
Auch wenn Du glutenfrei backen möchtest oder musst, eignet sich Biskuit perfekt: Durch die vielen Eier macht er das Fehlen des Klebereiweißes im Mehl wieder wett und verleiht dem Teig die richtige Konsistenz,

Wenn Du Deine Phantasie spielen lassen möchtest, probierst Du am besten einfach mal unseren Biskuit Grundteig aus.

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Was ist bei Biskuitteig zu beachten?

In einen Biskuiteig gehören als Zutaten Eier, Mehl und Zucker. Wasser und eine Prise Salz kannst Du ebenfalls hinzufügen.
Hinzu kommen je nach Rezept Vanillezucker, Kakaopulver sowie diverse Gewürze und Arumen wie Rum oder abgeriebene Zitronenschale.
Backpulver ist für Biskuit nicht erforderlich, da das Volumen durch die aufgeschlagenen Eier entsteht.

Die Herstellung der Biskuitmasse erfordert ein wenig Konzentration und Sorgfalt. Denn leider ist der Biskuit sehr sensibel und nimmt auch kleine Fehler bei der Herstellung schnell übel. Insbesondere bei der Verarbeitung der Eier, die beim Biskuit die Hauptrolle spielen, ist darauf zu achten, dass Schüsseln und Rührgeräte absolut fettfrei sind. Auch bei der Backform oder dem Backblech verzichtest Du auf das Einfetten und verwendest stattdessen Backpapier.

 

Wie lange und bei wie viel Grad solltest Du Biskuit backen?

Der dünn ausgerollte Biskuit auf dem Blech benötigt naturgemäß nur eine kurze Backzeit von etwa 10-12 Minuten bei 200 °C. In der Variante als Tortenboden dauert das Backen bei einer etwas niedrigeren Temperatur von 190 °C ein wenig länger. Hier solltest Du den Biskuit je nach Rezept mindestens 18 Minuten lang im Ofen lassen.

 

Biskuitplatte richtig stürzen

Da Deine Biskuitplatte natürlich unversehrt bleiben soll, ist es wichtig, die richtige Technik beim Stürzen von Biskuit zu kennen.
Backpapier als Unterlage auf dem Backblech ist immer eine gute Wahl, denn so backt garantiert nichts am Blech an. Dafür haftet der Biskuit normalerweise ausreichend fest am Backpapier, so dass Du die gelöste Biskuitplatte samt Backpapier senkrecht halten und dann vorsichtig auf ein bereitgelegtes Geschirrtuch stürzen kannst.
Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, legst Du ein Kuchengitter über das Backblech, hältst die Seiten fest und drehst zum Stürzen beides herum.

 

Warum fällt Biskuit so leicht zusammen?

Biskuitmasse enthält neben vielen Eiern vor allem eine Zutat: Luft, die beim Aufschlagen eingearbeitet wird. Sie sorgt dafür, dass der Biskuit beim Backen aufgeht. Leider passiert es immer wieder, dass der Biskuit noch beim oder nach dem Backen zusammenfällt. Dafür kommen mehrere Ursachen in Frage:
Der Biskuit ist auch beim Backen sehr empfindlich. Wenn Du sichergehen willst, verzichtest auf die ansonsten so praktische Umluft-Funktion Deines Ofens und das Öffnen der Backofentür während des Backvorgangs. Auch bei einer zu niedrig eingestellten Temperatur kann der Biskuit zusammenfallen. Wenn Du eine Biskuitrolle oder einen dünnen Obstkuchenboden herstellen möchtest, stellst Du den Backofen auf 200 °C ein. Für den Tortenboden in der Springform reichen auch 190 °C bei etwas längerer Backzeit aus.
Eine andere mögliche Ursache liegt in der Teigherstellung. Hier ist das sorgfältige und ausreichend lange Aufschlagen der Eier wirklich das A und O.

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