Kuchen am Stiel

Bunte Schmetterlinge, rotbackige Äpfel, dicke Schafe oder einfach himmelblaue Kuchenbällchen. Bei Cake Pops zeigen die Bäcker wahre Kuchenkunst. Und das geht sogar ganz ohne Backen …

Cake Pops: Zum Anbeißen!

Cake Pops? Das sind die lustigen Kuchen am Stiel. Getreu dem Motto „Weniger ist mehr“, kann man sich am Kuchenbuffet ganz elegant und figurschonend einen Mini-Kuchen gönnen. Die dicken Tortenstücke stehen dumm daneben. Vor allem, weil Cake Pops mitunter Meisterwerke der Dekoration sind. Mit Glasur, Marzipan, Zuckerperlen, Flitter und viel Kreativität verwandeln geübte Cake-Pops-Bäcker die Küchlein in niedliche Kunstobjekte mit Wiedererkennungswert: Schneemänner im Januar, Muppets statt Geburtstagstorte und kleine Eulen für Langschläfer.

Backkunst mit Sti(e)l – So geht’s

Der Name Cake Pops erinnert nicht umsonst an Lollypop, den englischen Begriff für kugelrunde Lutscher. Die klassischen Cake-Pops sehen nämlich sehr ähnlich aus. Was hinterher für große Aufmerksamkeit sorgt, ist erst einmal recht leicht herzustellen: aus Resten eines Rührkuchens beispielsweise. Auch ein Biskuitboden aus dem Supermarkt eignet sich hervorragend für erste Cake-Pop-Versuche. Zerbröselt den Kuchen in möglichst feine Krümel. Je nach Geschmack werden die Kuchenkrümel dann mit Frischkäse oder Zuckerguss verrührt. Dann mit einem Esslöffel etwas von der Masse abstechen und zwischen den Händen zu kleine Kügelchen formen. Ein Cake Pop wird allerdings erst dann zu einem Cake Pop, wenn er einen Stiel bekommt. Cake Pop Stiele gibt es in allen Farben - immer passend zur Deko und zum Thema. Jetzt fehlt nur noch die Glasur. Dafür entweder Schokolade erhitzen oder aus Puderzucker und Wasser, bzw. Zitronensaft einen einfachen Zuckerguss herstellen. Die Konsistenz darf nicht zu flüssig sein, damit es am Cake Pop nicht herunterläuft. Wird die Glasur zu fest, ist das Eintauchen schwierig. Wenn der Cake Pop in der Glasur gebadet hat, muss er trocknen. Das geht am einfachsten in einem Cakepophalter, die gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Formen und sehen später auch auf der Kaffeetafel schick aus. Zu Beginn funktioniert es aber auch mit einem Kaffeebecher. Taadaaa: Fertig ist das Basismodell des ersten Cake Pop.

In unserer Datenbank findet Ihr von Community Mitglied Stephi ein tolles Rezept für Himbeer-Vanille-Cake Pops. Sie verwendet zum Backen eine spezielle Cake Pop Backform, die es auch in Silikon gibt. Noch einfacher geht es mit einem Cake Pop Maker. Er funktioniert ähnlich einem Waffeleisen und macht 13 Cake Pops gleichzeitig.

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Große Kunst am kleinen Kuchen

Schon mit verschiedenfarbigen ganz simplen Schokoglasuren sind Cake Pops ein echter Hingucker: Vollmilch-, Zartbitter- und weiße Schokolade geben eine schöne Kombination ab. Mit einer farbigen Schleife am Stiel wird es elegant. Aber eigentlich müssen Cake Pops knallbunt sein. Auch das ist mit wenig Aufwand möglich: Den Zuckerguss könnt Ihr mit Lebensmittelfarbe färben. Zitronengelb für Joghurt-Limetten-Kuchen, rote Cake Pops am Valentinstag oder orangefarbene zu Halloween. Der Fantasie könnt und sollt Ihr bei der Cake Pops-Deko freien Lauf lassen und alles verwenden, was die Backschublade hergibt: Schokolinsen, bunte Streusel, gehackte Nüsse oder Kokosflocken. Bunt wird es, wenn Ihr Bonbons mit einem kleinen Hammer zu Leibe rückt und die Splitter auf die Cake Pops verteilt. Auch mit der Spritztüte lässt sich Schönes zaubern. Einfache Muster wie Spiralen, Punkte oder Gitter sehen toll aus. Achtet darauf, dass die Verzierung aus der Spritztüte einen deutlichen Kontrast zum Basis-Zuckerguss hat.

Backtipp: Bei der Cake Pops-Herstellung gibt es immer wieder kleine Hürden. Zum Beispiel dreht sich der Cake Pop am Stiel, wenn man ihn in die Glasur eintauchen möchte. Um das zu vermeiden, taucht Ihr die Spitze des Stiels vor dem Aufspießen in Glasur, spießt dann den Cake Pop auf und lasst es ein wenig antrocknen. Dann klebt der Kuchen am Stiel und sitzt fester. Wenn man den Cake Pop ein paar Minuten im Eisfach aushärten lässt, wird das Dekorieren leichter.

 

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