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Abwechslung für den Backofen – Food-Trends aus aller Welt

Wenn Deine Backwerke mal ganz speziell sein sollen, haben wir hier ein paar heiße Trends für Dich: ungewöhnliche Kombinationen oder exotische Zutaten, die Du vielleicht noch gar nicht kennst, können Deine Küche enorm bereichern. Damit werden Deine Backkreationen zum Star auf jeder Party oder Kaffeetafel!

Die Farbe Lila

Ganz frisch aus New York kommt die Farbe Lila: Im Stadtteil Williamsburg leuchten immer mehr Gerichte in der geheimnisvoll wirkenden Farbe – und das ganz ohne Griff in den Chemiebaukasten. Denn ein hierzulande kaum bekanntes Nahrungsmittel steckt als Farblieferant dahinter: die violette Yamswurzel, die sich auch Ube nennt. Die Wurzel in der leuchtenden Farbe ähnelt der Süßkartoffel und gedeiht auf den Philippinen, wo sie seit langer Zeit Grundnahrungsmittel ist. Und die Ube schmückt sich nicht nur mit ihrer Farbe, sondern ist auch noch ein richtig gesunder Food-Trend.

Da das Aroma sich zwischen Vanille und der eher nussigen Geschmacksnote von Pistazien bewegt, eignet sich die Ube ideal als Backzutat, die Deinem Gebäck oder Deiner Torte nicht nur eine intensive Farbe verleiht, sondern auch den Geschmack verfeinert.
Ob für Kuchen, Torten, Cupcakes, Muffins oder Donuts – Du kannst die lilafarbene Ube wirklich vielseitig einsetzen. Eben überall dort, wo Dir der Sinn nach ein wenig Lila steht.


2 in 1: Hybrid Food

Ebenfalls im Big Apple ist der Trend zum „Hybrid Food“ entstanden. Wenn Du Dich fragst, was man darunter versteht: „Hybrid Food“ zeichnet sich dadurch aus, dass unterschiedliche Kochkulturen miteinander verschmelzen oder auch Rezepte in neuer Form miteinander kombiniert werden. Für die Backstube bedeutet das: aufregende Kreationen, die das Beste aus zwei unterschiedlichen Gebäcken miteinander vereinen. Auch in Deutschland erfreuen sich die Rezepte aus New York immer größerer Beliebtheit.

Der hierzulande schon etwas bekanntere Vorreiter dieser Bewegung ist der Cronut – eine zuckersüße Kombination aus dem luftig-lockeren Croissant und dem Donut, die vom New Yorker Bäcker Dominique Amsel erschaffen wurde.

Ebenso luftig und locker ist der Cruffin, bei dem ebenfalls das Croissant seine Spuren hinterlassen hat. Blätterteig dient als Grundlage für die Rollen, die in die Muffinform wandern. Mit welchen Leckereien Du die Cruffins fühlst, bleibt Deinem Geschmack überlassen. Obst. Marmelade und Schokolade sind immer eine gute Wahl. Entstanden ist der Cruffin jedoch nicht in New York, sondern an der Westküste in Mr. Holmes Bakehouse in San Francisco.

Auch beim Mookie ist der Muffin beteiligt, diesmal in Form des Teigs. Warum nicht einmal dem Teig mit Blaubeeren oder Chocolate Chips ein wenig Freiheit lassen, anstatt ihn in eine enge Form zu pressen? Auf einem Backblech entstehen Cookies aus Muffinteig, die als Mookies außen schön kross und innen weich und saftig sind.

Nicht mit den Cruffins zu verwechseln sind die Bruffins, die von Michaek Baley und Medy Youcef erfunden wurden. Diesmal kommt Brioche-Teig in die Muffinform, dazu herzhafte Zutaten wie Käse und Schinken. Fertig ist der kleine Snack, der sich gut unterwegs essen lässt.

Hast Du auch eine tolle Rezept-Kreation, die sich nahtlos in die Reihe der „Hybrid-Food“-Gebäcke einreiht? Dann füge sie doch unserer Rezeptebox hinzu!

 

Hierzulande noch fast unbekannt: das Pseudogetreide Canihua

Der Name klingt ähnlich wie Quinoa, sollte mit diesem jedoch nicht verwechselt werden, auch wenn beide zu den Pseudogetreiden zählen. Dort, wo Canihua herkommt – nämlich Peru und Bolivien – genießen die Menschen Canihua in gerösteter Form, stellen aber auch Mehl daraus her, das als Grundlage für Brei und Getränke dient.

Die braune Farbe von Canihua erinnert bereits optisch an Schokolade. Auch das Aroma ist leicht schokoladig mit einem Hauch von Nuss – ideal zum Verfeinern von Desserts. Dabei ist Canihua aber deutlich fettärmer als Schokolade, denn das Pseudogetreide liefert in erster Linie Kohlenhydrate, außerdem wertvolle Proteine, Ballaststoffe und Spurenelemente.
Auch bei Unverträglichkeiten ist Canihua eine gute Wahl: Das Pseudogetreide ist gluten- und laktosefrei.

Natürlich kannst Du mit Canihua auch backen. Hierzu verwendest Du am besten das hellbraune Mehl, das als Grundlage für Deinen Kuchenteig dienen kann. Pfannkuchen und Waffeln gelingen mit dem Pseudogetreide ebenfalls und erhalten einen ganz besonderen, leicht schokoladigen Geschmack.


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