Unwiderstehlich – französisches Gebäck

Kaffeestange, Cremeschnitte, Apostelkuchen. Hört sich gut an, aber richtig schön wird es erst im Original. Éclairs, Millefeuilles und Brioches, um nur einige der beliebtesten, französischen Gebäckarten zu nennen, machen aus jeder Kaffeetafel nicht nur lautmalerisch ein Kunstwerk.

Französische Köstlichkeiten wie Éclairs, Millefeuilles, Macarons und Petit-Fours klingen nicht nur nach einem Liebesbeweis in Backform – sie sind es.

Cremig, buttrig, sündig süß

Éclairs werden hierzulande auch als Liebesknochen bezeichnet und sind längliche, glasierte und gefüllte Gebäckstücke aus Brandmasse. Die Füllung reicht von Pudding über Sahne bis hin zu Creme in sämtlichen Geschmackssorten wie beispielsweise Erdbeere, Vanille oder Banane. Mona Paschek hat eine Himbeer-Schoko-Variante kreiert. Ebenfalls cremig oder sahnig gefüllt, aber ansonsten aus Blätterteig-Schichten bestehend, ist die Cremeschnitte Millefeuille (frz. für Tausend Blätter). Um Blätterteig selber zu machen, braucht Ihr nur Mehl, Wasser, Zucker, Salz, Butter und Öl. Die Zubereitung ist aufwändig, aber es lohnt sich. Weniger süß, dafür herrlich luftig-leicht lieben viele Franzosen bereits beim Frühstück das Gebäck Brioche aus ei- und fettreichem Hefeteig.

Für Fortgeschrittene: Macarons und Petit-Fours

Macaron ist ein Baisergebäck aus Mandelmehl in Form einer kleinen Doppelscheibe um eine Cremeschicht. In unserem Artikel „Macarons – der Traum aus Baiser“ erfahrt ihr mehr über den süßen Doppelkeks, der auf der Zunge zergeht. Petit-Fours wiederum werden aus feinem Biskuitteig unter anderem mit Creme und Marzipan gefertigt. Zum einen gibt es sie glasiert mit Zuckerguss und kunstvollen Verzierungen und zum anderen mit Creme gefüllt. Sowohl Macarons als auch Petits-Fours sind etwas knifflig in der Mache, aber wahrlich ein Fest für alle Sinne. Nicht umsonst lautet ein volkstümlicher Spruch aus Frankreich: „Essen sollte man nie in Eile, sondern es sollte ein Vergnügen, ein Fest für Augen und Gaumen sein.“


Zusatztipp: Brioches werden dann besonders luftig-locker, wenn der Teig lange genug gehen kann. Daher setzt man ihn am besten bereits am Vortag an.

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