Stockbrot

Stockbrot ist Kult. Und seit einigen Jahren sogar royaler Kult. Denn keine Geringere als die britische Herzogin Catherine setzte sich zu einer Gruppe Pfadfinder ans Lagerfeuer und brutzelte ein schmackhaftes Stockbrot. Ob mit oder ohne Prinzessin – Stockbrot ist für Kinder immer ein großer Spaß.

Der Name verrät es schon: Für Stockbrot, braucht man einen Stock, denn um den wird später der Brotteig gerollt. Das Abenteuer beginnt daher zunächst mit der Suche nach einem geeigneten Zweig. Der Stock sollte lang genug sein, damit die Kinder später nicht zu nah am Feuer sitzen. Nehmen Sie am besten Äste, die mindestens einen Meter lang und möglichst gerade sind. Damit sich der Stock unter dem Gewicht des Brotes nicht durchbiegt, sollte er mindestens 1,5 cm dick sein. Kleine Seitenzweige werden einfach abgebrochen. Wer die Suche abkürzen möchte, kann auch sehr lange Spieße verwenden. Aber eigentlich gehört die Suche nach dem geeigneten Stock zum Stockbrot-Abenteuer dazu.

Stockbrot mit leckeren Zutaten

Wenn jedes Kind einen geeigneten Zweig gefunden hat, geht es an den Teig. Als Rezept können Sie einfach unseren Grundteig für Stockbrot aus der Rezeptebox verwenden. Genauso gut eignen sich Brotbackmischungen oder Pizzateig. Rechnen Sie pro Kind mit etwa 100g Teig. Puristen mögen das Stockbrot klassisch, also ganz ohne Zutaten. Ihr Teig hat aber sicherlich nichts dagegen einzuwenden, wenn sie ihn ein wenig aufpeppen. Pizzagewürz, Kräuter der Provence, Thymian oder Rosmarin geben dem Brot Geschmack. Gerade bei Kindern werden Sie mit geriebenem Käse, Schinkenwürfeln oder gerösteten Zwiebeln punkten. Oder sie versüßen das Stockbrot mit Nüssen, Mandeln und Rosinen.

Stock und Brot = Stockbrot

Jedes Kind darf sich nun vom Teig eine Portion abstechen. Der Teig wird mit ein wenig Mehl bestäubt und dann zu einer Rolle geformt. Die Teigrolle wickelt man anschließend spiralförmig um den Stock. Achtung: Nehmen Sie nicht zu viel Teig, denn dann braucht das Stockbrot sehr lange, um gar zu werden. Kinder verlieren dann allzu schnell die Geduld und essen das halb fertige Stockbrot. Das gibt manchmal leider Bauchweh. Wickeln Sie daher lieber dünne Stockbrote. Der Spieß sollte dann über das Feuer gehalten werden, aber nicht direkt in die Flamme, ansonsten wird das Brot schwarz. Nach etwa 20 bis 30 Minuten ist das Stockbrot fertig. Profis können sich als nächstes an einem Stockdog versuchen: Einfach ein Würstchen aufspießen und den Teig dünn um das Würstchen legen. Schmeckt klasse mit dem Kinder-Liebling Ketchup!

Zusatztipps: Achten Sie bei der Stocksuche darauf, dass Sie keine giftigen Pflanzen erwischen. Am besten eignen sich Äste vom Haselnussbaum. Wenn Sie unsicher sind, wickeln Sie um die Spitze einfach etwas Alufolie und erst darüber den Teig.

 

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