Gesunder Genuss leicht gemacht

Nach der Weihnachtszeit ist vor dem Neujahrsvorsatz. Zu letzterem gehören für viele, etwas mehr auf die Gesundheit und die Linie zu achten. Wer nur an einem Radieschen knabbert, verliert schnell die gute Laune. Dabei passen Genuss, Geschmack und Gesundheit auch beim Backen zusammen.

Mit das Schönste an der Weihnachtszeit ist es, für eine vergleichsweise lange Weile zu schlemmen. Nach dem Motto: umso schokoladiger und buttriger, umso besser. Die kulinarisch sündigen Wochen haben Spaß gemacht, aber nun heißt es: Gesünder genießen und auch ein paar Kalorien einsparen.

Die Mischung macht´s: Zutaten und Zubereitung

Mürbeteig ohne Fett ist wie Kirschen ohne Kuchen. Na gut, der Vergleich hinkt etwas. Jedenfalls: Wer Kalorien einsparen möchte, entscheidet sich besser für einen anderen Kuchenteig. Bei Rührteigen kann Butter durch Joghurt ersetzt werden. Die Mischung aus Mehl, Salz, Milch und Hefe und wenig Zucker ist eine noch kalorienärmere Variante. Beliebte Zutaten wie Nüsse, Sahne, Marzipan, Mascarpone gehören in die Weihnachtszeit oder in die „Gönn-dir-was“-Ecke, aber gewiss nicht zu den „schlanken“ Backzaubereien. Auch Eier sind vergleichsweise kalorienreich. Die Hälfte der Eier könnt Ihr bei vielen Rezepten weglassen und mit drei Esslöffeln Wasser und einer Messerspitze Backpulver ersetzen. 

Süßmacher, aber keine Dickmacher

Agavendicksaft, Stevia und Reissirup sind Zucker-Alternativen. In unserem Artikel Backen ohne Zucker bekommt ihr weitere Tipps zu diesem Thema. Kuchen mit – bestenfalls saisonalem - Obst liefern gesünderen Fruchtzucker. Auch Gewürze, wie Zimt und Vanille sind natürliche Geschmacksverstärker. Mit Joghurt gemischt, habt Ihr außerdem eine leckere, kalorienärmere und gesündere Sahne-Alternative. Früchte und Gewürze sind seit eh und je beliebte Zutaten für Kuchen & Co. Doch auch immer mehr gesunde Gemüsesorten halten Einzug in die Backkunst. Das Möhren-Küchlein aus unserer Rezeptbox ist ein vitaminreicher Sattmacher.
 

Tipp:

Reife Früchte eignen sich für Obstkuchen am Besten. Umso höher der Reifegrad, umso höher der Fruchtzucker, umso süßer das Backwerk: Nachzuckern ist so überflüssig. Mehr Tipps, um Kalorien zu sparen, findet Ihr in unserem Artikel „Schlanke Kuchen: fettarm backen“.

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